Hilfe bei Wadenkrämpfen - Vom: 28.02.2016

Oft ist Magnesiummangel die Ursache von Muskelkrämpfen. Dann können ausreichend hoch dosierte Magnesium-Präparate Abhilfe schaffen.

Hilfe bei Wadenkrämpfen

Die Schmerzen schlagen ein wie ein Blitz: Wadenkrämpfe sind eine Qual, vor allem nachts. Wir sagen, wie Sie vorbeugen können und was im Akutfall hilft.

Der reißende Schmerz im Unterschenkel, der sich manchmal bis in die Füße fortsetzt und die Zehen zum Verkrampfen bringt, lässt viele nachts aus dem Schlaf hochschrecken: Wadenkrämpfe machen Menschen aller Altersgruppen zu schaffen. Bei vielen treten sie auf, wenn die Muskeln durch ungewohnten oder besonders intensiven Sport überfordert sind.

Wenn der Muskel verkrampft, wird er ganz starr, und Betroffene haben den Eindruck, den Krampf gar nicht wieder loswerden zu können. Manchmal weitet er sich sogar auf weitere Muskeln aus. Die Meisten tun dann instinktiv das Richtige: In die entgegengesetzte Richtung dehnen! Hilfreich ist es, die Zehen zu umfassen und den Fuß in Richtung Schienbein zu ziehen. Ebenfalls möglich: Rasch aufstehen, umherlaufen und die Füße dabei fest auf dem Boden aufsetzen. Linderung versprechen darüber hinaus auch eine Wadenmassage, eine warme Dusche oder das Umwickeln der Wade mit einem feucht-warmen Handtuch.

Mangel an Magnesium?

Häufiger Grund für nächtliche Wadenkrämpfe ist ein Mangel an Magnesium. Damit Muskeln sich an- und entspannen können, brauchen sie unter anderem die Mineralstoffe Calcium und Magnesium. Fehlt es daran, ist das Gleichgewicht gestört, es kommt zu Verspannungen und Krämpfen.

Aber auch andere Ursachen können hinter Wadenkrämpfen stecken, etwa eine Störung des körpereigenen Wasser-Salz-Haushaltes durch sehr starkes Schwitzen, eine zu geringe Trinkmenge, Durchfall und Erbrechen, Alkoholmissbrauch oder eine Nierenschwäche. Auch manche Medikamente oder Erkrankungen wie Hormon- und Stoffwechselstörungen können Wadenkrämpfe zur Folge haben. Treten die Krämpfe immer wieder oder besonders hartnäckig auf, sollten die Ursachen unbedingt ärztlich abgeklärt werden.

Blick auf die Teller

Wer nur gelegentlich mal einen Wadenkrampf hat, muss sich in der Regel keine Sorgen machen. Sinnvoll ist es aber immer, die eigene Ernährung zu überprüfen. Da der Körper Magnesium nicht selbst produziert, muss es mit der Nahrung aufgenommen werden. Nüsse, Kürbis- und Sonnenblumenkerne sowie Getreide, Bohnen, Bananen und Haferflocken sind gute Lieferanten.

Zusätzlich zu einer magnesiumhaltigen Ernährung ist es auch wichtig, viel zu trinken, etwa magnesiumreiches Mineralwasser. Arzt und Apotheker können beurteilen, ob zudem die Einnahme von Magnesium-Präparaten, zum Beispiel in Form von Tabletten oder als Granulat zum Auflösen in Wasser, hilfreich sein kann.

Beugen Sie vor!

Um Wadenkrämpfe zu vermeiden, sollten Sie…

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