Sanfte Strategien gegen Schnupfen - Vom: 10.03.2015

Sanfte Strategien gegen Schnupfen

Bei Schnupfen wünschen viele Menschen ein Präparat, das die lästigen Symptome rasch lindert und dabei gut verträglich ist. Hier bieten sich auch homöopathische Mittel an: Sie können die körpereigenen Abwehrkräfte unterstützen.

Erkältungen sind eine Domäne der Homöopathie. Wie die langjährige Erfahrung zeigt, können homöopathische Mittel die Erkältungssymptome lindern und die Erkrankungsdauer verkürzen. Dabei vertrauen nicht nur immer mehr Patienten auf die Heilkraft der Homöopathie, auch Ärzte empfehlen zunehmend diese sanften Medikamente – da sie sowohl durch ihre Wirksamkeit als auch durch ihre Verträglichkeit überzeugen. Insbesondere bei grippalen Infekten, die oftmals die ganze Familie betreffen, ist das ein großer Vorteil: Vom Enkelkind bis zu den Großeltern können alle „Schnupfnasen“ von demselben Präparat profitieren.

Komplexe Wirkung

Neben den traditionellen homöopathischen Einzelsubstanzen stehen heute auch so genannte Komplexmittel zur Verfügung, in denen mehrere homöopathische Wirkstoffe kombiniert und harmonisch aufeinander abgestimmt sind – diese Präparate werden oft als Tropfen in der Apotheke angeboten. Homöopathische Komplexmittel haben zusätzlich den Vorteil, dass man sich bei ihrer Wahl ganz pragmatisch an den Hauptbeschwerden (wie etwa Schnupfen, Halsentzündung oder Husten) orientieren kann. Sie sind damit ideal für die Selbstmedikation: Eine ausführliche ärztliche Untersuchung wie in der traditionellen Homöopathie ist nicht notwendig.

Bewährte Heilpflanzen

Zu den klassischen homöopathischen Arzneien bei akuten grippalen Infekten zählen zum Beispiel blauer Eisenhut (Aconitum) und Tollkirsche (Atropa Belladonna). Der Eisenhut gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse; ihren Namen verdankt die Pflanze den helmförmigen, blauen Blüten. Aconitum ist aus homöopathischer Sicht vor allem angezeigt bei Entzündungen und fieberhaften Infekten sowie Beschwerden der oberen Atemwege.

Die Tollkirschewurde im Altertum von Frauen genutzt, um die Pupillen zu erweitern und so den Männern zu gefallen – daher ihr lateinischer Name Belladonna („schöne Frau“). Das Nachtschattengewächs ist in Europa und Kleinasien beheimatet. Das homöopathische Arzneimittel Belladonna hat sich bei akuten Entzündungen, auch mit Fieber, Schluckbeschwerden, Reizhusten sowie Kopf- und Gliederschmerzen bewährt. Belladonna wird oft zusammen oder als Folgemittel von Aconitum eingesetzt.

Entspannen und Tee trinken

Ergänzend zu einer Behandlung mit Medikamenten helfen diverse allgemeine Maßnahmen, um die belastenden Erkältungssymptome in den Griff zu bekommen. Vor allem hilfreich: viel trinken, damit die Schleimhäute feucht bleiben und die Bildung eines zähen, festsitzenden Schleims vermieden wird. Am besten dafür geeignet ist ein Erkältungstee aus der Apotheke.

Dampfbäder oder Inhalationen mit Salz oder ätherischen Ölen beruhigen und befreien die Atemwege. Eine Nasendusche befeuchtet die Schleimhäute und spült Krankheitserreger hinaus. Entspannend und lindernd wirkt zudem ein heißes Erkältungsbad am Abend. Bei Fieber empfiehlt sich Bettruhe. Patienten mit normaler Körpertemperatur sollten dagegen trotz der Erkältung täglich an die frische Luft gehen – sich dabei aber unbedingt warm anziehen.

Foto: © Medice/von Lieres – Fotolia.com

Haben Sie noch Fragen?

Bitte rufen Sie an!

Erste Hilfe bei Erkältungsbeschwerden:

Mit Homöopathie wieder gesund werden

Wenn Sie zum Beispiel wissen möchten,

dann fragen Sie unsere Expertin

Donnerstag, 12. März 2015

zwischen 16 und 18 Uhr,

Telefon 0800 / 848 2123

Dr. med. Monika Wagner-Koch, Ärztin für Naturheilverfahren und Homöopathie, beantwortet gerne alle Ihre Fragen.

Der Anruf ist für Sie kostenlos!

Uhrheberrechtliche Hinweise und Impressum
Diesen Artikel: per E-Mail mailen | Ausdrucken drucken | Ausdrucken vorlesen