Bei Rückenschmerzen sofort handeln! - Vom: 11.03.2016

Bei Rückenschmerzen sofort handeln!

Hexenschuss, Ischias & Co. treten meist plötzlich auf. Dann ist rasches Handeln angesagt: Dank schneller Schmerzlinderung können Sie aktiv bleiben – und so verhindern, dass die Beschwerden lange anhalten.

Immer mehr Menschen in Deutschland haben Probleme mit der Wirbelsäule: Schätzungen zufolge leidet mehr als die Hälfte der Erwachsenen mindestens einmal im Jahr unter Rückenschmerzen, bei jedem fünften werden die Beschwerden sogar chronisch. Meist gehen Rückenschmerzen auf das Konto unserer Lebensweise – Bewegungsmangel, Fehlhaltungen oder auch Stress sind häufige Ursachen für das Kreuz mit dem Kreuz.

Rückenbeschwerden betreffen vor allem den unteren Rücken im Bereich der Lendenwirbelsäule sowie die Nacken- und Schulterregion. Oft reicht schon eine falsche Bewegung, um die empfindlichen Nerven zu reizen. Extrem ausgeprägt sind die Schmerzen beim so genannten Hexenschuss: Meistens handelt es sich dabei um eine akute Muskelverkrampfung, die den Betroffenen aufgrund der heftigen Kreuzbeschwerden vorübergehend nahezu bewegungsunfähig macht.

Längere Bettruhe vermeiden

Wenn Rückenpatienten nach dem Motto „Zähne zusammenbeißen, das wird schon wieder“ auf eine Behandlung verzichten und sich tagelang hauptsächlich auf dem Sofa oder im Bett ausruhen, nehmen sie dabei meistens eine Schonhaltung ein. Doch in diesem Fall schadet zu viel Schonung: Denn sie führt unbewusst zu einer Muskelanspannung, die den Schmerz eher noch verstärkt. Damit besteht die Gefahr, dass die Beschwerden unnötig lange anhalten oder sich mit der Zeit sogar noch verschlimmern.

Die Devise muss deshalb heißen: Nicht im Bett liegen bleiben, sondern sich möglichst bald wieder bewegen – so gut es eben geht: vorsichtig und moderat, mit den nötigen Pausen und Ruhephasen.

Schmerzen rasch lindern

In den allermeisten Fällen sind akute Rückenschmerzen keine ernste Erkrankung: Die Wirbelsäule ist in über 90 Prozent der Fälle nicht geschädigt, sondern der Schmerz beruht auf einer unspezifischen funktionellen Störung. Treten allerdings Alarmsignale auf wie Gefühlsstörungen (Taubheit, Kribbeln, Lähmungserscheinungen), fehlende Kontrolle über Blase oder Stuhlgang, Fieber, Entzündungszeichen oder gab es im Vorfeld ungewollt einen Gewichtsverlust, sollte schnellstmöglich der Arzt aufgesucht werden.

Oberstes Ziel der Behandlung von unspezifischen Rückenbeschwerden ist es, rasch den Schmerz zu lindern und so auch wieder Beweglichkeit zu ermöglichen. Denn nur wer beweglich bleibt, kann schmerzverstärkende Schonhaltungen vermeiden und das Problem aktiv angehen. Je schneller und zielgenauer der Patient handelt, desto eher klingen die Beschwerden ab.

Punktgenaue Behandlung

Wenn es im Rücken, in den Muskeln oder Gelenken schmerzt, können rezeptfreie Schmerzmittel die Beschwerden lindern. Als verträgliche Hilfe bieten sich Schmerzsalben und Schmerzgele an – zum Beispiel mit dem Wirkstoff Ibuprofen. An Ort und Stelle äußerlich aufgetragen, wirkt das Schmerzmittel gezielt dort, wo es wehtut und nicht im ganzen Körper wie eine Tablette. Wie Studien zeigen, können äußerlich anzuwendende Mittel bei Bewegungsschmerzen genauso effektiv helfen wie Pillen oder Kapseln.

Sobald die akuten Beschwerden dank der medikamentösen Therapie nachgelassen haben, kann der Patient beginnen, sich im Rahmen des Möglichen wieder zu bewegen. Zunächst genügen ganz moderate Aktivitäten wie etwa kurze Spaziergänge. Mit der Zeit sollten Menschen mit Rücken- oder Bewegungsschmerzen versuchen, Schritt für Schritt mehr für ihren Körper zu tun. Ideal wäre es, regelmäßig leichten Ausdauersport oder Wirbelsäulengymnastik zu betreiben.

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· was Sie bei akuten Rückenschmerzen tun sollten,

· womit Sie die Beschwerden schnell lindern können,

· wie gut die Behandlung mit einer Schmerzsalbe oder einem Schmerzgel wirkt oder

· wie Sie Rückenbeschwerden vorbeugen,

dann fragen Sie unseren Experten.

Dienstag, 15. März 2016,

zwischen 16 und 18 Uhr,

Telefon 0800 / 848 21 23

Dr. N.N. beantwortet gerne alle Ihre Fragen.

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