Endlich Schluss mit der Qualmerei!

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Der Wunsch ist stark, doch der Wille ist schwach. Wenn Raucher ihrer Sucht den Kampf ansagen, schaffen es nur wenige im ersten Anlauf. Die Entzugssymptome zu lindern, das hilft. Aber auch der Mut, bei Rückfällen nicht aufzugeben.

Da ist er wieder, der gute Vorsatz fürs unschuldige neue Jahr: Der Glimmstängel wird weggepackt. Die Zigarette kommt 2019 nicht mehr zum Zuge. Ernsthafte Gegenargumente kann es nicht geben, auch nicht den Kettenraucher Helmut Schmidt, der 96 Jahre alt wurde. Denn er war die Ausnahme, nicht die Regel. Die Gesundheit geht bei den allermeisten Menschen zu leicht in Rauch auf, wenn der Qualmerei kein Ende gesetzt wird. Es ist inzwischen Allgemeinwissen, dass Tabak dem Körper schadet und Suchtstoffe enthält. Was allerdings bleibt, ist die Frage, wie Raucher und Raucherinnen ihrer oft langjährigen Gewohnheit ein Ende setzen können. Denn auch das gehört zur Wahrheit: Momente der Verlockung gibt es viele – vom Stress vor dem Gespräch mit dem Chef über die gemütliche Zigarette nach dem guten Essen bis zu den Freundinnen in der Raucherecke, die fröhlich lachend interessante Gespräche führen.

Sie schaffen das!

Dennoch können Sie es schaffen, Abschied von diesem Laster zu nehmen. Wenn nicht im ersten Anlauf, dann eben beim zweiten. Was Ihnen hilft, das Nikotin zu verbannen, verraten unsere Tipps.

  •          Denken Sie über Ihre ganz persönlichen Raucher-Fallen nach. Wenn Sie sie erkennen, können Sie ihnen im Alltag ausweichen.
  •          Listen Sie Ihre Motive auf, warum Sie genau jetzt zum Nichtraucher werden wollen.
  •          Suchen Sie Ersatzmittel, die Sie statt der Zigarette zwischen die Lippen stecken können: Obststück oder Gemüsestick, Nüsse oder zuckerfreier Kaugummi.
  •          Gönnen Sie sich zum Start eine professionelle Zahnreinigung und putzen Sie sich nach jeder Mahlzeit die Zähne – statt Verdauungszigarette.
  •          Verlegen Sie ihre Mahlzeiten an Orte, die nicht eng mit dem Rauchen verknüpft sind.
  •          Lassen Sie Rauchergruppen so lange links liegen, bis Sie die hingehaltene Packung freundlich, aber bestimmt abweisen können.
  •          Lernen Sie vor dem Spiegel, freundlich und gelassen nein zu sagen.
  •          Bitten Sie Ihre Freunde, Sie nicht in Versuchung zu führen.
  •          Suchen Sie sich einen Aufhör-Partner. Zu zweit ist man doppelt so stark.
  •          Wenn die Lust auf eine Zigarette Sie attackiert, rufen Sie sich in Erinnerung, dass das Verlangen nach 30 Sekunden bis drei Minuten nachlässt.
  •          Atmen Sie die Attacke weg – mit Entspannungsübungen oder tiefem Durchatmen.
  •          Bringen Sie sich auf andere Gedanken, dann überwinden Sie den Anfall ohne Rückfall. Planen Sie Ihren nächsten Urlaub oder den Kinobesuch am    gleichen Abend.
  •          Verwöhnen Sie sich mit einem Schaufensterbummel oder einem Blumenstrauß.
  •          Treiben Sie Sport und verzichten auf die Zigarette danach.
  •          Weihen Sie Freundinnen und Kollegen in ihren Vorsatz ein und bitten Sie um Unterstützung.
  •          Telefonieren Sie mit einer Freundin, wenn die Lust auf einen Glimmstängel zu stark wird. Holen Sie sich Rückendeckung.
  •          Stellen Sie eine Nichtraucherspardose auf und werfen jede Woche die Euros hinein, die Sie sparen, weil Sie keine Zigaretten mehr kaufen
  •          Sammeln Sie das Nichtraucher-Geld für einen besonderen Wunsch, den Sie sich schon lange erfüllen wollten.
  •          Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke beraten: Nikotin-Kaugummis, -Lutschtabletten und -Pflaster unterstützen Sie bei der Raucherentwöhnung. Denn Nikotinersatzstoffe lindern Entzugserscheinungen.
  •          Eine Rückfall-Zigarette mag ärgerlich sein, ist aber nicht das Ende. Glauben Sie an sich und starten Sie neu durch.

Quelle: www.ratgebergesund.de