Hautschutz – Lust auf Frühlingssonne

Allgemein Dermatologe
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Noch nie war unsere Sehnsucht nach Sonne so groß. Jetzt zeigt sie sich endlich wieder am Himmel. So schützen Sie sich vor ihren UV-Strahlen.

Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen streicheln unsere Seele und lassen uns den schier endlosen Corona-Winter ein Stück weit vergessen. Wenn die Frühlingssonne lacht, zieht es uns raus – auf den Balkon, in den Park, auf den Spielplatz. Gut so, denn schließlich sorgt das helle Sonnenlicht für Wohlbefinden und kurbelt die Vitamin-D-Produktion in der Haut an. Das »Sonnenvitamin« ist unter anderem wichtig für starke Knochen und Zähne.

Kraftvolle Strahlen 

Vor lauter Euphorie sollten wir aber nicht versäumen, unsere winterblasse Haut gut zu schützen. Denn Fakt ist: Auch wenn es im März noch nicht so warm ist wie im Sommer, können die UV-Strahlen der Sonne bereits sehr intensiv sein und unsere Haut schädigen. Sonnenbrand ist eine schmerzhafte Folge, auf Dauer drohen Falten und schlimmstenfalls Hautkrebs.

Dick eincremen  

Wer die Frühlingssonne unbeschwert genießen möchte, sollte alle unbedeckten Hautstellen mit Sonnencreme schützen. Profis raten, Produkte mit hohem Lichtschutzfaktor zu verwenden – mindestens LSF 30, für helle Hauttypen und für Kinder ist LSF 50 noch besser. Faustregel: Etwa 30 Minuten vor dem Rausgehen großzügig auftragen. Sonnenterrassen wie Ohren, Stirn und Nasenrücken brauchen ein besonders dickes Schutzmäntelchen. Wer länger im Freien unterwegs ist oder draußen Sport treibt, muss regelmäßig nachcremen.

Gut zu wissen: Viele Tagescremes enthalten heute einen UV-Schutz. In der kälteren Jahreszeit oder für den kurzen Weg vom Bus ins Büro ist dieser meist ausreichend, um Gesicht und Dekolleté zu schützen. Für längere Aufenthalte in der Frühlingssonne ist eine Sonnencreme aber die zuverlässigere Wahl.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern

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