Nicht schön, aber harmlos

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Keiner will sie haben: Warzen. Wie werden wir sie los?

Warzen sind gutartige Hautveränderungen. Bevorzugt treten sie an Händen, Füßen, im Gesicht oder Intimbereich auf. Die Ursache ist meist ein Virus: das humane
Papillomavirus (HPV). Möglich ist aber auch eine genetische Veranlagung. Es kommt auf die Art der Hautwucherung an. Denn Warze ist nicht gleich Warze. Dies sind die Unterschiede: 

Gewöhnliche Warzen

Sie werden auch vulgäre Warzen oder Stachelwarzen genannt und kommen am häufigsten vor. Mit ihrer rauen, schuppigen Oberfläche erinnern sie an einen Blumenkohl. Zum Glück werden sie selten größer als eine Erbse.

Plane Warzen

Auch Flachwarzen genannt. Sie sind winzig klein, können aber in großer Zahl auftreten. Meist zeigen sie sich an den Händen oder im Gesicht. Kinder sind besonders häufig betroffen.

Dornwarzen

Mit ihnen kann jeder Schritt schmerzen. Denn Dornwarzen befallen die Fußsohlen und wachsen – wie der Name es verrät – wie Dornen nach innen. Von außen ist lediglich eine verhornte Oberfläche mit schwarzen Pünktchen erkennbar.

Alterswarzen

Dies sind keine Warzen im klassischen Sinn. Sie werden nicht durch Viren verursacht, sondern können genetisch bedingt mit 50 plus am ganzen Körper auftreten. Man vermutet, UV-Strahlen begünstigen ihre Entstehung. Alterswarzen sind meist grau-braun, rundlich bis oval, linsengroß und sehen zerklüftet aus. Wer sie loswerden möchte, lässt sich am besten von
einem Arzt beraten.

Für die meisten Arten von Warzen gilt: Sie sehen unschön aus, sind aber in der Regel harmlos. Manchmal verschwinden sie von ganz allein. Schneller und zuverlässiger geht es mit den Hilfen aus der Apotheke. Sicherheitshalber sollte jede Hautveränderung ein Arzt begutachten.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern

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