Pflegetipps für sportlich Aktive

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Sport ist Balsam für den Körper, für die Haut kann er aber auch eine Belastung sein. Deshalb sollte sie gründlich, aber sanft gepflegt werden. Wir sagen, worauf es ankommt.

Ob Sie im Fitnessstudio Gewichte stemmen, beim Zumbakurs ins Schwitzen kommen oder im Schwimmbad Ihre Bahnen ziehen – die Haut trainiert immer mit. Das ist einerseits gut, denn sportliche Aktivitäten regen die Durchblutung der Haut an, was zu einer Steigerung der Stoffwechselaktivität führt. Da werden beispielsweise vermehrt Kollagen und Elastin produziert, die die Haut elastisch halten. Auch auf stressbedingte Hautprobleme hat Sport nachweislich positive Auswirkungen.

Die Kehrseite der Medaille: Vor allem das Schwitzen und die mechanische Beanspruchung beim Training sowie das häufige Duschen danach können zu Hautirritationen führen. Wird die natürliche Schutzfunktion der Haut beeinträchtigt, können Hautrötungen, Austrocknung und Juckreiz die Folgen sein.

Vor dem Training

Dass wir beim Sport ins Schwitzen kommen, ist völlig normal und wichtig. Frischer Schweiß ist übrigens völlig geruchlos. Erst durch bakterielle Zersetzung entsteht der unangenehme Körpergeruch. Hier setzen moderne Deos an: Die drosseln einerseits die Schweißproduktion und verhindern andererseits die bakterielle Besiedelung.

Wer unter freiem Himmel aktiv ist, muss sich vor UV-Strahlen schützen – gerade jetzt im Frühling. Für die Joggingrunde durch den Wald reicht es oft schon, eine Tagescreme mit eingebautem Lichtschutzfaktor zu verwenden. Wenn die Tage sonniger werden, sollten unbedeckte Hautpartien dann mit einer Sonnencreme mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor geschützt werden.

Nach dem Training

Klar, nach dem Sport ist der Sprung unter die Dusche unumgänglich. Wer gleich im Fitnessstudio oder in der Sportanlage duschen möchte, sollte unbedingt Badeschlappen tragen. Denn in Gemeinschaftsduschen und Umkleidekabinen ist das Fußpilzrisiko selbst dann erhöht, wenn es dort sauber und gepflegt zugeht.

Außerdem gilt fürs Duschen: Je heißer das Wasser ist und je länger es auf den Körper prasselt, umso stärker trocknet es die Haut aus. Vernünftig ist es deshalb, nur kurz lauwarm zu duschen. Gut ist eine Wassertemperatur von maximal 35, besser noch erfrischenden 30 bis 32 Grad Celsius. Für die Hautreinigung bietet sich ein Duschgel oder Duschöl mit hautneutralem pH-Wert von 5,5 an. Je nach Hautzustand sollte es feuchtigkeitsspendende Pflegestoffe wie zum Beispiel Allantoin und Aminosäuren enthalten, oder, bei trockener Haut, intensiv pflegende, rückfettende Substanzen wie Avocadoöl und Lecithin.

Nach dem Duschen freut sich die Haut über gründliches Eincremen mit einer hochwertigen Körperlotion. Eine besondere Wohltat nach intensivem Training ist auch eine sanfte Massage mit einem Körperöl. Die Massage regt die Hautdurchblutung an, und das reichhaltige Öl hält die Haut geschmeidig. Tipp: Sehr angenehm ist es, Körperöl auf der noch feuchten Haut zu verteilen – dann zieht es besonders gut ein.

Besser nur kurz und lauwarm duschen.

Quelle: www.ratgebergesund.de

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