Sport treiben, gesund bleiben

Allgemein Sportmedizin
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Ob draußen oder drinnen, im Team oder allein: Sport tut einfach gut. Lesen Sie, worauf es ankommt.

Der menschliche Körper ist für Bewegung gemacht. Denn Sport hält Knochen, Gelenke und Muskeln in Form, beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Rückenschmerzen vor und regt die Bildung von Abwehrzellen an. Außerdem fördert Bewegung die Produktion des Glückshormons Serotonin, hebt die Stimmung und sorgt für Entspannung. Kein Wunder also, dass der Run auf Sportvereine und Fitnessstudios ungebremst ist und es viele gerade jetzt im Sommer zum Joggen, Walken, Radfahren und Inlineskaten ins Freie zieht.

Unumstritten bietet ein bewegter Lebensstil zahlreiche Vorteile. Doch leider sind sportliche Aktivitäten auch mit einem gewissen Verletzungsrisiko verbunden. Und das steigt, wenn Aktive nicht auf die Signale ihres Körpers hören und sich überfordern. Nicht nur Leistungssportler, sondern auch Freizeitsportler stoßen beim Training häufig an ihre Grenzen. Wird der Grad zwischen Belastung und Belastbarkeit überschritten, erhöht sich das Verletzungsrisiko deutlich. Denn ist das Gewebe durch Überlastung bereits strapaziert, ist es besonders anfällig für Zerrungen, Stauchungen und Ähnliches. 

Verletzungen vorbeugen

Um vorzubeugen, sollte man es mit dem Aktivprogramm nicht übertreiben. Insbesondere für untrainierte Menschen, Sportanfänger und Wiedereinsteiger gilt: Weniger ist meist mehr. Grundsätzlich ist es für Hobbysportler gesünder, mehrmals pro Woche etwa eine halbe Stunde zu trainieren als hin und wieder zwei Stunden am Stück. Denn durch regelmäßigen Sport wird die Muskulatur wesentlich elastischer und beweglicher, wodurch sich die Gefahr von Sportverletzungen verringert. Nach ein paar Wochen kann man die Trainingsintensität dann langsam steigern.

Bevor Hobbysportler loslegen, sollten sie sich immer gründlich aufwärmen. Denn kalte Muskeln sind verletzungsanfällig! Zudem bewirkt das Aufwärmen, dass die Muskulatur besser mit Sauerstoff versorgt und dadurch leistungsfähiger wird.

Im Akutfall richtig handeln

Ist es beim Sport doch zu einer Verletzung, etwa einer Zerrung oder Prellung, gekommen, heißt die Devise: Das Aktivprogramm sofort unterbrechen, die verletzte Körperregion kühlen, mit elastischem Verbandmaterial stabilisieren und hochlegen. Ein Arztbesuch ist oft unerlässlich, um eine „harmlose“ Prellung von einer ernsthaften Verletzung, etwa einem Bruch, abzugrenzen. 

Zur Behandlung von Sportverletzungen gehören in jede Sportapotheke:

  • Eisspray zum Kühlen und Betäuben von akuten Prellungen und Stauchungen;
  • Kältekompresse;
  • Tape und elastisches Verbandsmaterial zur Stabilisation verletzter Gelenke, Muskeln und Sehnen;
  • Enzympräparat zur Therapie entzündlicher Sportverletzungen wie Zerrungen und Stauchungen;
  • Desinfektionsmittel für Schürf- und Schnittwunden;
  • Pflaster zur Versorgung von kleinen Wunden;
  • Wund- und Heilsalbe;
  • Wärmesalbe oder -pflaster gegen Muskelverspannungen.

Laufen ist ein ideales Ausdauertraining.

Quelle: www.ratgebergesund.de

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