Tipps gegen Gänsehaut und Eisfinger

Allgemein
mailenmailen druckendruckenvorlesen vorlesen

Gänsehaut, Zähneklappern, eisige Finger und Füße – die meisten Frauen kennen das. Wir sagen, was gegen das große Bibbern hilft.

Sie greift zur dicken Strickjacke, während er noch im T-Shirt herumläuft, sie braucht schon den Wintermantel, wenn ihm die Jeansjacke reicht … Dass Frauen leichter frieren als Männer, ist kein Klischee, sondern eine Tatsache. Denn in Sachen „innere Heizung“ hat die Natur die Karten ungleich verteilt. Unter anderem haben Frauen meist weniger Muskeln als Männer. Schlecht für die Wärmeregulation, denn jeder Muskel ist stark durchblutet und arbeitet wie ein körpereigenes „Wärmekraftwerk“. Je größer der Muskelanteil, desto besser funktioniert die innere Heizung. Zudem sind Frauen dünnhäutiger: Innere Wärme kann leichter verloren gehen. 

Frieren ist weiblich 

Dass Frauen auf winterliche Temperaturen vor allem mit eisigen Händen und Füßen reagieren, ist zudem ein cleverer Trick der Natur: Bei Kälte sollen zunächst die inneren Organe warm gehalten werden, damit im Fall einer Schwangerschaft das ungeborene Kind geschützt ist. Bereits ab etwa 15 Grad Celsius Außentemperatur drosselt der weibliche Körper deshalb die Durchblutung der Außenbereiche wie Arme und Beine, um die Mitte warm zu halten. 

Doch trotz aller Besonderheiten der Natur müssen sich Frauen nicht mit Gänsehaut durch den Winter quälen. Mit diesen Tipps kommen Sie besser durch die Eiszeit: 

Natur pur

Wolle, Daunen, Schaffell & Co. sind perfekte Begleiter zum Schutz gegen Wind und Wetter. Naturmaterialien sind meist atmungsaktiv, sie lassen Feuchtigkeit nach außen und halten Körperwärme zurück. 

Pulswärmer tragen

Sie halten die Handgelenke schön warm, zum Beispiel bei der Arbeit am Computer, beim Radfahren oder beim Spaziergang mit dem Hund.

Mit Wärmflasche ins Bett

Wer von Eisfüßen geplagt wird, kann eine Wärmflasche oder ein im Ofen bzw. in der Mikrowelle aufgeheiztes Kirschkernkissen mit ins Bett nehmen und im Fußbereich platzieren.

Mit Ingwer einheizen

Eine Tasse heißes Ingwerwasser wärmt den Körper von innen auf, wenn man so richtig durchgefroren ist. Dazu Ingwerwurzel schälen, in Scheiben schneiden, mit kochendem Wasser übergießen und ziehen lassen. Fertigen Ingwerextrakt gibt es in der Apotheke. 

Wechselbäder machen

Fußwechselbäder kurbeln die Durchblutung an und sorgen für warme Füße. Dazu die Füße zuerst für zwei bis drei Minuten in einer Wanne mit etwa 35 Grad warmem Wasser baden und dann für zehn bis 20 Sekunden in etwa 15 Grad kühles Wasser stellen. Das Ganze drei- bis viermal wiederholen und mit dem Kaltbad beenden. Füße gut abtrocknen, Kuschelsocken überziehen und unter einer warmen Decke ruhen. 

Warme Gedanken

Stress und psychische Belastungen können manch einen frösteln lassen. Um abzuschalten, empfiehlt sich eine Gedankenreise: Augen schließen, tief durchatmen und sich an einen warmen, sonnigen Ort träumen.

Entspannt abtauchen

Ein warmes Vollbad lässt das Blut schneller durch die Adern fließen und bietet ganz nebenbei einen Top-Entspannungseffekt. Mit ätherischen Badezusätzen aus der Apotheke, etwa Rosen- oder Thymianöl, kann man den Wärmeeffekt noch unterstützen.

Quelle: STORCK NEWS

Bildnachweis: ©Wayhome Studio – stock.adobe.com