Viel Bewegung – so klappt`s auch bei Kälte

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Zu dunkel, zu nass, zu kalt: Im November entwickeln sich viele Sportsfreunde zu Bewegungsmuffeln. Dabei kann Aktivität auch bei Schmuddelwetter Spaß machen!

Zugegeben: Ein wenig Überwindung kann es schon kosten, bei winterlichen Temperaturen unter freiem Himmel Sport zu treiben. Doch wer den inneren Schweinehund überwindet und sich fürs Aktivprogramm entscheidet, tut seinem Körper in vielerlei Hinsicht Gutes. 

Wetterfest im Zwiebellook

Damit das Outdoor-Training im Winter ein gesundes Vergnügen bleibt, sollten Hobbysportler sich wetterfest kleiden. Empfehlenswert ist der Zwiebellook: Direkt auf die Haut gehört ein Shirt und eine dünne, eng anliegende lange Unterhose aus Mikrofaser oder Polyester. Diese synthetischen Materialien halten die Wärme am Körper, leiten aber gleichzeitig den Schweiß nach außen. Als zweite Schicht eignen sich ein Fleece-Oberteil und eine lockerere Sporthose, die die Körperwärme speichert. Die oberste „Zwiebelschicht“ sollte Wind und Feuchtigkeit abweisen. Für Sicherheit in der Dämmerung sorgen reflektierende Streifen an Hose und Jacke, Leuchtwesten oder kleine Blinklichter zum Anstecken. Ob Nordic Walking, Jogging oder Radeln: Wichtig ist bei Kälte eine Mütze oder ein Stirnband. Gesicht und Hände können mit einer fetthaltigen Creme aus der Apotheke geschützt werden.

Gründlich aufwärmen

Bevor Freizeitsportler loslaufen oder in die Pedale treten, sollten sie sich gründlich aufwärmen. Denn wer sofort Vollgas gibt, riskiert Zerrungen, Muskelverhärtungen und Knorpelschäden. Um sich auf die niedrigen Temperaturen einzustimmen, findet das Aufwärmprogramm am besten unter freiem Himmel statt — und nicht etwa im warmen Wohnzimmer. Da die Muskulatur bei Kälte länger braucht, um auf Starttemperatur hochzufahren, sollte das Warm-up gegenüber den wärmeren Monaten verlängert werden.

Damit im gesunden Bereich trainiert wird, gilt natürlich auch im Winter die Devise: Mit dem Aktivprogramm bloß nicht übertreiben, rechtzeitig Pause machen und das Pensum langsam, aber stetig steigern. Auf Sport vorsichtshalber verzichten sollten Sie, wenn der Boden vereist ist.

Auf ins Fitnessstudio

Wer sich mit dem Winterwetter gar nicht anfreunden mag, kann das Aktivprogramm ins Fitnessstudio verlegen. Unabhängig von Wind und Wetter lässt sich hier flexibel trainieren. Trainingszeiten, -pensum und -ziele können dabei individuell festgelegt werden. Ergänzt wird das Ausdauer- und Krafttraining an den Geräten meist durch ein vielseitiges Kursangebot, das für Abwechslung sorgt. Sport im Fitnessstudio ist eine gute Sache, vorausgesetzt, die Qualität stimmt. Bevor Interessierte einen Vertrag unterschreiben, sollten sie das Studio kritisch unter die Lupe nehmen und unter anderem prüfen: Gibt es hier ausreichend qualifizierte Trainer? Sind die Geräte in einwandfreiem Zustand? Wird ein breit gefächertes Kursprogramm unter fachlicher Leitung geboten? Auch ein kostenloses Probetraining, ein Fitness-Check-up und ein individueller Trainingsplan sollten selbstverständlich sein.

Wer im Fitnessstudio trainiert, ist vom Wetter unabhängig.

Quelle: www.ratgebergesund.de

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