Wem nutzt ein Vitalstoff-Plus?

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Ob Stoffwechsel, Nervenfunktion oder Muskelkontraktion: Ohne Vitamine und Mineralstoffe läuft im Körper gar nichts. Lesen Sie, wer von einer Nahrungsergänzung profitieren kann.

Vitamine und Mineralstoffe sind lebenswichtig. Leider kann unser Organismus die meisten dieser Mikronährstoffe nicht selbst herstellen. Deshalb müssen wir sie tagtäglich mit dem Essen zu uns nehmen. Kein Lebensmittel liefert alle Vitalstoffe, doch eine gesunde, ausgewogene Vollwertkost versorgt den Körper im Regelfall gut. Aber leider nicht immer: Manche Menschen haben aufgrund ihrer Lebensumstände einen erhöhten Bedarf an bestimmten Mikronährstoffen. Zudem können besondere Essgewohnheiten oder chronische Krankheiten die Versorgung gefährden. Zu den Vitalstoff-Mangelkandidaten gehören zum Beispiel diese Personengruppen.

Senioren: Im Alter sinkt der Energie-, nicht aber der Vitalstoff-Bedarf. Deshalb sollten Senioren sehr bewusst und ausgewogen essen. Stehen knackige Frischkost und Vollkornprodukte aufgrund von Appetitmangel oder Kauproblemen aber eher selten auf dem Speiseplan, kann ein Defizit entstehen. Hinzu kommt, dass der Körper Vitamine im Alter nicht mehr so gut aufnehmen kann. Oft fehlt es Senioren zum Beispiel an Vitamin D und Vitamin B12. Tipp: Hochwertige Vitalstoff-Präparate können Versorgungslücken schließen.

Chronisch Kranke: Diabetes, Bluthochdruck, Schmerzen – wer krank ist und regelmäßig Arzneimittel einnehmen muss, kann mit Vitalstoffen unterversorgt sein. Denn Medikamente können dazu führen, dass der Körper Vitamine und Mineralstoffe schlechter aufnehmen kann. So können zum Beispiel Magensäureblocker einen Vitamin-B12-Mangel begünstigen, Mittel gegen Bluthochdruck den Zinkspiegel beeinträchtigen und Diuretika ein Defizit an Magnesium oder Vitaminen der B-Gruppe nach sich ziehen. Tipp: Arzt und Apotheker können beurteilen, ob Ihre Arzneimittel die Vitalstoff-Versorgung beeinträchtigen.

Veganer: Wer auf sämtliche tierischen Lebensmittel verzichtet, läuft Gefahr, zu wenig von jenen Vitalstoffen zu sich zu nehmen, die überwiegend in Fleisch, Milch, Eiern und anderen Lebensmitteln tierischen Ursprungs stecken. Bestimmte B-Vitamine, Eisen und Kalzium gehören dazu. Tipp: Ein fundiertes Lebensmittelwissen hilft, Nährstoffmangel zu vermeiden.  

Raucher sind oft mit Vitamin C schlecht versorgt, was unter anderem negative Auswirkungen auf ihr Immunsystem hat. Auch Vitamin E und einige Mineralstoffe sind bei Rauchern nicht selten Mangelware. Wer den Rauchstopp nicht schafft, kann gezielt Nährstoffe ergänzen.

Schwangere haben generell einen erhöhten Bedarf an vielen Vitalstoffen. Für sie ist gesundes, ausgewogenes Essen doppelt wichtig. Damit sich das Ungeborene gesund entwickeln kann, ist beispielsweise eine ausreichende Versorgung mit dem B-Vitamin Folsäure essenziell. Ärzte raten Frauen mit Kinderwunsch und Schwangeren deshalb zur Einnahme eines ausreichend hoch dosierten Präparates. Tipp: Ob auch Mikronährstoffe wie Jod, Eisen oder Magnesium ergänzt werden müssen, sollten Schwangere mit dem Arzt besprechen. Sportler kommen ins Schwitzen und verlieren dabei verstärkt Mineralstoffe, vor allem Magnesium. Aktive müssen auch auf eine gute Versorgung mit B-Vitaminen, Eisen und Kalzium achten. Tipp: Vitamine und Mineralien speziell für Sportler gibt es in Ihrer Apotheke.

Quelle: www.ratgebergesund.de

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