Verzweifelter Hausbesitzer nach Einbruch in seinem Haus.

Albtraum Einbruch – sicheres Zuhause

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 Die dunkle Jahreszeit bringt nicht nur gemütliche Abende daheim auf dem Sofa. Sie er­höht auch die Zahl der Wohnungseinbrüche – um stattliche 40 Prozent. Insgesamt kam es im Jahr 2024 hierzulande zu knapp 78.500 solcher Straftaten. Laut polizeilicher Kriminalsta­tis­tik passiert es jeden Tag also 215 Mal: Täter ver­­schaffen sich gewaltsam Zutritt zu fremden Wohn- und Geschäftsräumen und hinterlassen eine Schnei­se der Zerstörung. 68 Prozent der Opfer stellen fest: Es wurde sogar in per­sönlichen Dingen gewühlt. Aus einer Stu­die des Kriminologischen For­schungs­­instituts Niedersachsen geht her­­­vor: Drei Viertel der Geschädigten fühlen sich nach einem Einbruch nicht bloß um Wert­­gegenstände beraubt, sondern vor allem um ihre Sicherheit. 

Neben dem materiellen Verlust ist es vor allem der seelische Schaden, der belastet. Beinah jedes vierte Einbruchsopfer steht noch zwölf Monate später unter Stress und Anspannung. Ängste und Schlafstörungen gehören zu den häufigsten Folgen. Viele denken an einen Wohnortwechsel; manche davon verlas­sen tatsächlich die Gegend. Doch meistens zieht das mulmige Gefühl mit um. Bei etwa zehn Prozent aller Betroffenen bleibt die Panik – sie entwickeln eine anhaltende Posttraumatische Belastungs­störung, die in die Hände eines erfahrenen Psychotherapeuten gehört. Damit es so weit gar nicht erst kommt, ist schnelle Hilfe wichtig. Seelsorger oder Ehrenamt­liche des Weißen Ringes e. V. sind unbü­rokratisch zur Stelle und unterstützen in dieser schwierigen Lebenslage. 

Als erste Maßnahme raten Experten, nicht allein im Haus zu bleiben. Beim Aufräumen nach der polizeilichen Spurensicherung wirkt Gesellschaft ungemein erleichternd – vor allem, um über das Geschehene sprechen zu können. Manchen hilft es, Abstand zu gewinnen und vorübergehend bei Freunden oder im Hotel zu übernachten. Um das Wohl­gefühl zu Hause wiederherzustellen, tut jede Veränderung gut: Wände streichen, Möbel umstellen, neue Vorhänge anbrin­gen, … Am nötigsten ist jedoch, Vorkeh­rungen zu treffen, die einen weiteren Ein­bruch verhindern können. Worauf kommt’s da­bei an?

Viele klassische Alarmanlagen schlagen erst an, wenn sich der oder die Einbrecher bereits im Haus befinden. Moderne Sicherheitssysteme hingegen setzen auf Prävention. Ihr Ziel ist, ungebetene Gäs­te abzuschrecken, sodass sie sich aus dem Staub machen, ehe sie überhaupt versuchen, ein­­zusteigen. Von außen sicht­ba­re Über­­wachungskameras und entsprechende Warnhinweise wirken ent­mu­tigend auf die Täter. Licht und Lärm sind meist noch immer die effektivsten Maß­nah­men, um Ein­bre­­cher zu verscheuchen. Da­her dür­­fen Be­­­­we­gungs­mel­­der nicht fehlen und sind bes­­ten­­­falls mit Sirenen verknüpft, die schrillen, so­bald an Fenstern und Türen gerüttelt wird. Besonders innovativ erscheint Tech­nik, die selbst dann funktioniert, wenn der Strom ausfällt. Dank integrier­tem Akku überwacht das Sicherungssys­tem Haus und Umfeld zuverlässig und informiert Sie durchgehend per Smartwatch, was rings ums An­wesen gerade passiert. So erleben Sie beim Heimkommen keine böse Überraschung … Nichts- destotrotz ist die Installation nicht alles: Ein kompetenter Berater zeigt Ihnen die Schwachstellen Ihres Hau­ses und entwickelt mit Ihnen individuelle Lösungen. Maß­ge­schnei­der­te Sicherungssysteme leisten einen wich­­tigen Beitrag dazu, dass Sie nachts wieder be­ruhig­ter schla­fen können – vor allem jetzt in der dunklen Jah­reszeit.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern – leserservice.sud-verlag.de

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