Gut sehen: Anti-Aging für die Augen
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Mit dem Alter lässt die Sehkraft nach – jedenfalls bei den meisten von uns. Dennoch können wir einiges tun, um den Durchblick zu behalten. Hier haben wir sechs Tipps für Sie.
1. Träufeln und trinken
Mit trockenen Augen plagt sich fast jeder Fünfte von uns. Das sogenannte Sicca-Syndrom äußert sich durch Brennen, Rötungen, Fremdkörpergefühl oder sogar verschwommenes Sehen. Daher befeuchten Sie Ihre Gucker – von innen und von außen. Dazu gehört, dass Sie ausreichend trinken, regelmäßig in Innenräumen lüften und draußen frischen Wind um die Nase wehen lassen. Außerdem hat Ihre Vor-Ort-Apotheke etwas gegen trockene Augen: Tropfen mit Hyaluronsäure und Dexpanthenol bauen einen feuchtigkeitsbindenden Film auf der Augenoberfläche auf. Ein natürlicher Inhaltsstoff ist Euphrasia (Augentrost), der ebenso gut vor Reizungen schützt. Außerdem: Blinzeln nicht vergessen.
2. Augenschmaus
Man sagt: Das Auge isst mit. Besonders gern mag es grünes Gemüse. Spinat, Brokkoli und Grünkohl liefern die Pflanzenstoffe Lutein und Zeaxanthin, die die Netzhaut vor oxidativen Schäden bewahren. Betacarotin – viel enthalten ist in Möhren oder Paprika – unterstützt das Dämmerungssehen. Omega-3-Fettsäuren aus fettem Fisch und Nüssen beugen Trockenheit vor. Wer sich nicht täglich bunt durch den Speiseplan isst, kann die Augen mit Kombipräparaten aus der Apotheke gezielt mit Vitalstoffen versorgen. Vorher mit dem Arzt abstimmen!
3. Vorsorgetermin vereinbaren
Viele Augenerkrankungen entwickeln sich schleichend und bleiben lange unbemerkt. Eine regelmäßige Kontrolle beim Augenarzt ist daher entscheidend, um Probleme rechtzeitig zu erkennen. Spätestens ab 60 Jahren sollten Sie einmal jährlich zur Untersuchung gehen – bei bestehenden Erkrankungen auch früher.
4. Sonnenbrille auf!
Warme Sonnenstrahlen auf der Haut tun einfach gut – vor allem jetzt nach dem langen, dunklen Winter. Doch für unsere Augen sind sie Stress. UV-Strahlen können Horn- und Bindehaut reizen und die Entstehung von Grauem Star begünstigen. Die einfachste Gegenmaßnahme? An lichtdurchfluteten Tagen eine gute Sonnenbrille mit der Aufschrift »UV400« oder »100 % UV-Schutz« tragen. Diese Bezeichnungen bedeuten, dass die Gläser einen integrierten Filter haben, der alle schädlichen Strahlen blockiert.
5. Wir sehen uns beim Sport
Dass Bewegung Körper und Seele guttut, ist bekannt. Aber wussten Sie, dass es auch die Sehkraft stärkt? Wie die Stiftung Auge erklärt, verbessert moderate Aktivität wie beim Laufen oder Radfahren die Durchblutung der Sehnerven und soll sogar den Augeninnendruck senken. Menschen, die sich fit halten, haben demnach ein geringeres Risiko, an Grünem Star (Glaukom) und Altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) zu erkranken. Aus augenärztlicher Sicht sei Sport absolut zu begrüßen.
6. Entspannte Augenblicke
Gönnen Sie Ihren Augen eine Auszeit – durch Palmieren. Dafür reiben Sie Ihre Handflächen aneinander und legen sie dann über Ihre Augäpfel. Etwa eine Minute lang genießen Sie so die Wärme und Ruhe. Ebenfalls gut für die Augen: Akupressur. Der passende Druckpunkt liegt genau in der Mitte der Ohrläppchen. 90 Sekunden sanft zwischen Daumen und Zeigefinger massieren. Außerdem öfter mal den Blick schweifen lassen – in die Ferne, ins Grüne – das entspannt.
Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern – leserservice.sud-verlag.de
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