Mutter und Tochter pflegen die Haut.

Hautpflege – frühlingsfrisch von Kopf bis Fuß

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Der Lenz ist da. Jetzt wird es jeden Tag ein bisschen grüner und auch unsere Haut ge­winnt an Glanz zurück – nur nicht so schnell, wie es die Natur da draußen schafft. Mit den Jahren braucht unsere Hülle nämlich etwas länger, um die Stra­pazen des Winters abzuschütteln und sich den neuen Bedingungen mit mehr Sonne und steigenden Temperaturen an­zupassen. Wie wäre es also mit einem Extra-Booster für Ihre Haut, der nicht nur Ihr Gesicht strahlen lässt, sondern den ganzen Körper. So wer­den Sie frühlingsfrisch von Kopf bis Fuß. 

Die Gesichtshaut ist die erste, die sich von der März-Sonne verwöhnen, aber eben auch reizen lassen kann. Eine Ta­ges­creme mit Lichtschutzfaktor, der schäd­liche UV-Strahlen abwehrt, ist also Pflicht. Inhaltsstoffe wie Hyaluron versor­gen die Haut mit Feuchtigkeit und helfen ihr dabei, Wasser zu binden und auch zu halten. Urea (Harnstoff) ist der Hautschmeichler überhaupt. Er pflegt die rei­fe, trockene Haut und macht sie ge­schmei­dig-weich. Noch mehr Glanz schenken fetthal­tige Bestandteile. Avocado-Öl hält den natürlichen Säureschutzmantel der Haut aufrecht. Peptide und Vitamine regen zudem die Zellrege­neration an. Für den strahlenden Teint am Tag arbeitet übrigens auch eine reichhaltige Pfle­ge in der Nacht. Nachtcremes enthalten viele Wachse und Öle und leisten so ihren Beitrag, dass sich die Haut im Schlaf besser erholen kann. Garanten für eine traumhaft rosige Frische sind Nachtkerzen- und Olivenöl. 

Eine Dusche am Morgen kurbelt den Kreislauf an, macht wach und gute Laune. Aber womit reinigen Sie dabei Ihren Körper? Finger weg von herkömmlichen Duschgels, die Duft- und Farbstoffe ent­halten und denen womög­lich Mineralöle, Parabene, Silikone oder andere che­mische Zusätze beigemischt sind. Damit die ohnehin empfindliche, reife Haut nicht so stark austrocknet, verwenden Sie lieber seifenfreie, pH-neutrale Produk­te, die mild und schonend reinigen. Linol­säure erhöht den Feuchtigkeitshaushalt, lindert Reizungen und stillt den Juckreiz. Neigen Sie zu Ekzemen, dann setzen Sie auf eine rückfettende Reinigung, die etwa Dexpanthenol oder Weizenkeimöl enthält. Hinterher eincremen nicht vergessen – am besten mit einer Lotion aus der gleichen medizinischen Pflege­serie Ihres Duschgels.

Unsere Füße tragen uns durch das ganze Leben und bekommen dafür meist recht wenig Aufmerksamkeit – erst recht, wenn sie den Winter lang in dicken Woll­socken gesteckt haben. Ehe die Bar­fußsaison beginnt, gönnen Sie ihnen eine Abreibung, die sich gewaschen hat. Ein lauwarmes Fußbad mit Salz aus dem Toten Meer ist der erste Schritt zu einer zarteren Fußhaut und gleichzeitig die ideale Vorbereitung für Schritt zwei. Leichte Verhornungen auf den Ballen und Fersen entfernen Sie nass mit einem Bimsstein oder trocken per Feile aus Keramik. Bei starken Schrun­den las­sen Sie lieber einen Fachmann ran. Im dritten Schritt verwöhnen Sie Ihre Füße mit einem hochwertigen Hautschmeichler aus der Apotheke, zum Bei­spiel einer hornhautreduzierenden Creme aus pflegendem Wollwachs, antibakteriellem Bisabolol und durchblutungsförderndem Rosmarinöl. Tipp: Abends mit einer Urea­haltigen Fußsalbe üppig einschmieren, Baumwollsöckchen drüber und ab ins Bett. Morgens wachen Sie mit Samtpfoten auf und starten erfrischt und leichten Fußes in den Frühling.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern – leserservice.sud-verlag.de

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