Bachblüten Essenz wird auf eine Blüte getropft.

Mit Bachblüten durch den Winter

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Grauer Himmel, kaum Sonne und an manchen Tagen wird es gar nicht richtig hell. Kein Wunder, dass uns der Antrieb fehlt. In dieser finsteren Jahreszeit schüttet der Körper nun mal verstärkt Melato­nin aus, also viel mehr vom Schlafhormon als von Serotonin, unserem natürlichen Glücklichmacher. Daher: Trübes Wetter, triste Stimmung. Ein weit verbreitetes Phänomen. Morgens kommen wir nur schwer aus den Federn und tagsüber kaum in den Quark. Antriebslosigkeit, Gereiztheit und eine innere Schwere. Schluss damit! Bachblüten sind dafür da, dass Sie zurück ins emotionale Gleichgewicht finden und sie gelten ­als alternativmedizinische Helfer, um hoffentlich gelassen durch den Winter zu kommen. Nur was sind Bachblüten eigentlich?

Der Erfinder der Bach-Blüten-Therapie ist der englische Arzt und Philosoph Dr. Edward Bach (1886–1936). Er ordnete gewissen Wildpflanzen verschiedene Gemütszustände zu und stellte nach komplizierten Verfahren Essenzen her, die die negativen Gefühle ausgleichen und das emotionale Wohlergehen unterstützen sollen. Sie sind beispielsweise dafür da, um Ängste zu lösen und stattdessen Mut zu machen, pessimistische Gedanken zu vertreiben und Zuversicht zu fördern. Jede einzelne Bach-Blüte steht für eine ganz bestimmte seelische Befindlichkeit. Die Mittel – meist als Tropfen eingesetzt – gibt es in Ihrer Vor-Ort-Apotheke. Sie können sie entweder einzeln einnehmen oder in Kombination. Entscheidend ist, dass die Bachblüten zu Ihnen passen. Ärzt*innen für Naturheilverfahren, Heilpraktiker*innen und erfahrene Apotheker*innen helfen bei der Auswahl.

Auch wenn Bachblüten nicht (mehr) als Arzneien gelten und die Wirkung wissenschaftlich nicht erwiesen ist, berichten viele Menschen von positiven Erfahrungen – sowohl in akuten Stresssituationen als auch bei dauerhafter seelischer Belastung. Einfach ausprobieren – gedrückte Stimmung im Herbst und Winter und die typische Mattigkeit in der dunklen Jahreszeit sind vielleicht ein treffender Anlass dazu. Wir haben Ihnen eine kleine Auswahl an Bachblüten zusammengestellt. Von welcher davon fühlen Sie sich angesprochen? 

Die „Glaubensblüte“: Gentian (Nr. 12) unterstützt dabei, die Dinge anzunehmen, wie sie sind. Das Mittel aus dem Herbstenzian soll Mut und Ausdauer schenken, damit es uns leichter fällt, den Winter als Teil des Lebens zu akzeptieren – und ihm sogar schöne Seiten abgewinnen zu können.

Affirmation: „Ich ruhe in mir!“

Im Winter sind häufig nicht nur die Tage dunkler, sondern auch unsere Gedanken. Viele neigen dann zum Pessimismus. Gorse (Nr. 13, Stechginster), auch „Hoffnungsblüte“ genannt, soll das Vertrauen darin stärken, dass auch schwierige Zeiten vorübergehen. Die Essenz ist dafür da, dass Sie neue Hoffnung schöpfen und den Blick auf das Positive lenken können.

Affirmation: „Ich glaube an eine positive Zukunft.“

Manchmal überkommt uns scheinbar ohne Grund eine Schwermut mit negativen Gedanken und Gefühlen – wie eine dunkle Wolke, die plötzlich am Himmel auftaucht. Mustard (Nr. 21, Wilder Senf) gilt als die „Lichtblüte“ und kann helfen, solche Stimmungstiefs zu vertreiben und wieder Freude am Leben zu finden.

Affirmation: „Ich bin glücklich!“

Wenn es Ihnen an Vitalität und Kraft fehlt, der Alltag zur Last wird und Sie sich häufig erschöpft oder überfordert fühlen, dann versuchen Sie es mit der „Regenerationsblüte“ Olive. Nr. 23 der Bach-Blüten wird mit innerer Stärke und körperlicher sowie geistiger Leistungsfähigkeit in Ver­bin­dung gebracht.

Affirmation: „Ich gewinne neue Kraft!“

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern – leserservice.sud-verlag.de

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