Schönheitskur für Schusters Rappen

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Sommerzeit ist Sandalenzeit! Doch zu schicken Schuhen gehören auch fitte Füße. Nach einer Extraportion Beachtung mit diesen Pflegetipps können sich die Sohlen sehen lassen.

Wer kennt das nicht: Kaum ein paar Stunden auf den Beinen, fühlen sich die Füße bei sommerlichem Wetter oft überhitzt, verschwitzt und geschwollen an. Grund für die intensive Wärme ist die durch hohe Temperaturen verstärkte Durchblutung der Füße. Da gibt’s nur eins: die Beine so oft wie möglich hochlegen, um Schwellungen zu reduzieren und unsere fleißigen Gehwerkzeuge zu entlasten. Denn die sind wahrlich Leistungsträger: Sie transportieren unser gesamtes Gewicht von A nach B – und bringen uns so umgerechnet bis ans Lebensende rund dreimal um die ganze Welt.

Abkühlung im Wasserbad

Höchste Zeit, unseren Sohlen etwas zurückzugeben. Etwa ein vitalisierendes Fußbad: Kühles Wasser (zwischen 18 und 24 Grad) erfrischt, ein Rosmarinzusatz belebt zusätzlich. Alternativ beschleunigt Kamille die Wundheilung, Eichenrinde wirkt Schweißfüßen entgegen. Geben Sie zudem etwas Meersalz ins Wasser, hat das Bad auch entzündungshemmende und antiseptische Effekte. Knöcheltief bis zu 20 Minuten »abtauchen«, dann die Füße gut abtrocknen. So aufgeweicht sind sie bestens vorbereitet, um nun möglichen Verhornungen zu Leibe zu rücken: Mit Bimsstein und Hornfeile lassen sich die verdickten, trockenen Hautpartien gut bearbeiten. Anschließend noch ein Peeling aus der Apotheke auftragen, einwirken lassen und warm abspülen.

Nett zu den Nägeln

Jetzt ist die perfekte Gelegenheit, einen Blick auf die Fußnägel zu werfen. Benötigen sie einen neuen Schnitt? Dann bitte gerade kürzen, damit sie nicht in die Haut einwachsen. Scharfe Kanten mit einer Sandblattfeile glätten; sie ist zur einmaligen Nutzung gedacht, sodass auch bei einem Nagelpilz hygienisch gearbeitet werden kann. Übrigens: Die Nagelhaut bitte nicht abschneiden, da sie sich ansonsten leicht entzünden kann. Schonender ist es, sie mit einem Holzstäbchen vorsichtig zurückzuschieben. Beeinträchtigen Schwielen oder ein Hühnerauge den gelungenen Auftritt, aktiv gegensteuern: Mit Hühneraugenpflastern und Salicylsäurelösung aus der Apotheke sind Sie rasch wieder gut zu Fuß.

Crème de la Crème

Für Schrunden und Rhagaden – tiefe, schmerzhafte Risse in der Lederhaut – empfehlen sich Apotheken-Produkte mit Urea (Harnstoff). Sie reduzieren die Hornhaut, versorgen die trockene Fußhaut mit viel Feuchtigkeit und wirken entzündungshemmend. Auch Füße, die von Schrunden verschont bleiben, wünschen sich nun einen ordentlichen Klecks Fußcreme. Diese gibt es mit verschiedensten Inhaltsstoffen, etwa für trockene, stark schwitzende oder strapazierte Füße. Ihre Apotheke berät Sie gern zu geeigneten Produkten. Tipp: Die Füße abends vor dem Schlafen dick eincremen, Baumwollsocken darüberziehen und über Nacht wirken lassen. Am Morgen sind die Füße herrlich zart und regeneriert – da macht das Aufstehen gleich mehr Spaß!

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern

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