Stress, lass nach: 10 Tipps für innere Stärke - Vom: 15.10.2017

Stress, lass nach: 10 Tipps für innere Stärke

In jedem Menschen stecken ungeahnte Potenziale, stressige Zeiten durchzustehen und Lebenskrisen zu meistern. Was Ihre seelische Widerstandskraft, neudeutsch: Resilienz, stärkt, verraten zehn alltagstaugliche Tipps.

1. Analyse:

Bilanzieren Sie Ihr Verhalten. Wie reagieren Sie in Phasen erhöhter Belastung? Zeigen sich körperliche Symptome wie z. B. nervöse Unruhe, Schlafstörungen oder Magenschmerzen? Das Bewusstsein darüber kann Ihnen helfen, in stressreichen Situationen gelassener zu reagieren und Dauerbelastungen von vorneherein zu vermeiden.

2. Soziales Umfeld:

Freunde sind wichtig – sie stärken uns den Rücken, sind für uns da, hören zu. Balsam für die Seele ist es, die eigenen Probleme, Gedanken und Bedenken mit vertrauten Menschen zu teilen. Einiges lässt sich schon aus der Welt räumen, wenn wir nur darüber sprechen. Machen Sie bei der Gelegenheit auch bewusst, ob Sie Kontakte pflegen, die Ihnen Energie rauben. Unternehmen Sie mit eher anstrengenden Mitmenschen bevorzugt Dinge, die Ihnen beiden Kraft spenden. Statt Probleme zu wälzen, sollten Sie lieber einen gemeinsamen Zeitvertreib finden, der Spaß macht.

3. Stärken und Schwächen:

Erkennen Sie Ihre Stärken – und akzeptieren Sie Ihre Schwächen. Es muss nicht immer alles perfekt sein und sofort erledigt werden. Seien Sie stolz auf das, was Sie gut können, und klopfen Sie sich dafür regelmäßig auf die Schulter.

4. Ich-Zeiten:

Planen Sie regelmäßig Auszeiten ein, in denen Sie sich nur auf sich konzentrieren. Nehmen Sie zum Beispiel Mahlzeiten bewusst und in aller Ruhe ein. Machen Sie es sich auf dem Sofa bequem, lesen Sie ein gutes Buch, hören Sie entspannende Musik – ganz allein, nur Sie selbst.

5. Hören Sie auf sich:

Fangen Sie am besten heute noch damit an, Ihre Bedürfnisse ganz bewusst wahrzunehmen. Lernen Sie, auf Ihre innere Stimme zu hören, um zu wissen, was Sie wollen – und was Sie nicht wollen. Nehmen Sie sich das Recht, Nein zu sagen.

6. Optimismus:

Jeder unserer Gedanken hat eine körperliche Reaktion zur Folge. Sie kann mal nahezu unbemerkt bleiben und mal sehr heftig sein. Negative Gedanken führen dazu, dass der Körper zahlreiche Stresshormone ausschüttet. Steuern Sie gegen: Üben Sie sich im Positivdenken, seien Sie optimistisch!

7. Erfolge notieren:

Sie sind stolz darauf, wie Sie ein kniffliges Problem gelöst, eine schwere Aufgabe erledigt oder eine belastende Situation gemeistert haben? Gut so! Aber vergessen Sie nicht: Erfolge muss man feiern. Sinnvoll ist es beispielsweise, das Geleistete in einem Notizheft schriftlich festzuhalten. Dann können Sie sich Ihren Erfolg immer wieder ins Gedächtnis rufen.

8. Erholsamer Schlaf:

Ihr Körper benötigt nachts genug Schlaf, um Eindrücke vom Tag zu verarbeiten, sich zu erholen und am nächsten Morgen fit zu sein. Achten Sie unbedingt auf eine gute Schlafhygiene. Dazu gehören frische Luft und eine angenehme Temperatur im Schlafzimmer. Verzichten Sie vor dem Zubettgehen auf Alkohol, Koffein und schwere Speisen.

9. Ernährung:

Gesunde, vollwertige Kost ist die Basis für Fitness und Wohlbefinden. Essen Sie deshalb ausgewogen mit viel frischem Obst und Gemüse. Trinken Sie ausreichend Wasser und ungesüßte Tees.

10. Hilfe annehmen:

Wenn die Belastung zu groß wird, alleine damit klarzukommen, sollten Sie sich auf keinen Fall scheuen, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es gibt zahlreiche Menschen, denen Sie sich anvertrauen können, z. B. Ihrem Hausarzt, einem Psychotherapeuten oder Ihrem Apotheker. Gemeinsam finden Sie eine passende Lösung für Ihre Situation.

Quelle: https://www.ratgebergesund.de/

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