Naturmedizin für Muskeln und Gelenke - Vom: 27.05.2017

Naturmedizin für Muskeln und Gelenke

Viele Menschen leiden unter anhaltenden oder immer wiederkehrenden Verspannungen und Muskel- oder Gelenkschmerzen. Häufig treten diese Beschwerden im Bereich des Rückens, der Schultern oder Kniegelenke auf.

„Ich hab‘ Rücken“ – das sagen immer mehr Menschen. In einer aktuellen Umfrage gaben 39 Prozent der Frauen und 31 Prozent der Männer an, dass sie innerhalb der vergangenen Woche Rückenschmerzen hatten. Meistens sind an den Beschwerden nicht die Bandscheiben, sondern überlastete Muskeln schuld: Sie verspannen sich krampfartig und drücken dabei so stark auf die Nerven, dass es wehtut.

Hinter Rückenschmerzen steckt also in aller Regel nicht, wie viele Menschen meinen, die Blockade eines Wirbelgelenks oder der Verschleiß einer Bandscheibe. Sondern die Muskulatur spannt sich als Sicherungs- und Stützmaßnahme stark an, um die betroffenen Rückenwirbel zu stabilisieren – oder um gereizte Gelenkflächen auseinanderzuhalten und zu schonen. Die Verkrampfung erfolgt umso schneller und stärker, je weniger die Muskulatur schon im entspannten Modus ihre Stützfunktion der Wirbelsäule wahrnehmen kann.

Schwache Muskeln, starke Schmerzen

Je schwächer die Muskulatur im Rücken, desto schneller kommt sie an ihre Grenzen und verkrampft. Dann beginnt der Teufelskreis Schmerz – Verspannung – Schmerz.Durch die Reizung bestimmter, sehr sensibler Nervenenden erhöht sich reflektorisch die Muskelspannung, was zu schmerzhaften Dauerkontraktionen führen kann. Fehlhaltungen wie bei längeren Autofahrten oder dem Sitzen vorm Computer verstärken diesen Teufelskreis, da sie einzelne Muskelgruppen überlasten. Dauerhaft schmerzhafte Muskelverspannungen können eine sogenannte neurogene Entzündung auslösen: Diese Entzündungsreaktion ist eigentlich ein Reparaturversuch des Körpers, macht aber wiederum den Muskel überempfindlich und verstärkt die Beschwerden.

Bei Rückenschmerzen, Gelenkbeschwerden und Muskelverspannungen kommt es darauf an, den Teufelskreis aus Schmerzen, Schon- oder Fehlhaltungen, Entzündung und damit zunehmenden Schmerzen möglichst frühzeitig zu stoppen. Dazu sollten schmerzlindernde Mittel zum Einsatz kommen – nur wenn die Schmerzen rasch nachlassen, können die Betroffenen sich weiterhin bewegen. Denn zu viel Schonung wäre kontraproduktiv, da die Muskeln im Bett oder auf dem Sofa noch schwächer werden.

Verträgliche Behandlung mit Salben oder Cremes

Bei der Behandlung von Schmerzen und Entzündungen finden auch pflanzliche Wirkstoffe bei Therapeuten und Patienten breite Akzeptanz – nicht zuletzt aufgrund ihrer guten Verträglichkeit. Diese wird besonders bedeutsam, wenn der Patient unter anhaltenden Muskel- und Gelenkschmerzen leidet und daher auf eine längerfristige Therapie angewiesen ist. Um Magen und Darm zusätzliche Tabletten zu ersparen, ziehen viele Menschen mit Bewegungsschmerzen äußerlich anzuwendende Präparate vor. Aus Salben oder Cremes zum Einreiben können pflanzliche Wirkstoffe wie zum Beispiel Pfefferminzöl, Eucalyptusöl oder Rosmarinöl rasch über die Haut aufgenommen werden und dort wirken, wo der Schmerz entsteht.

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