Kein Hexenwerk - Vom: 03.10.2017

Kein Hexenwerk

Die Herstellung von Individualrezepturen in der Apotheke unterliegt strengen Prüf-, Hygiene und Qualitätsvorschriften.

von Karsten Kulms

Verschreibt der Arzt ein Medikament, das der Patient in einer individuell abgestimmten Zusammensetzung einnehmen oder anwenden soll, sorgen viele Kontrollmechanismen in der Apotheke dafür, dass dieses Präparat hinsichtlich Wirkstoffgehalt, Qualität und Unbedenklichkeit höchsten Anforderungen entspricht.

Exakter Datenabgleich

Zunächst werden alle Ausgangsstoffe für die verordnete Zubereitung auf Ihre Identität geprüft. Ergeben sich bei der Prüfung des Rezepts hinsichtlich der verordneten Zusammensetzung Unstimmigkeiten, nimmt der Apotheker Rücksprache bei dem behandelnden Arzt. Nachdem dann nochmals das Rezept, aber auch der Name des Patienten und des Arztes kontrolliert worden sind, beginnt die eigentliche Zubereitung des Präparats.

Präzise Dokumentation

Jeder einzelne Fertigungsschritt muss dabei in einer detaillierten Herstellungsanweisung genau dokumentiert und protokolliert werden. Durch die qualitative Überprüfung jedes einzelnen Fertigungsschrittes wir sichergestellt, dass sich beispielsweise der Wirkstoff einer Salbe absolut gleichmäßig in der Trägermasse verteilt. Zum Schluss wird diese Zubereitung in ein passendes Gefäß gefüllt und vorschriftsmäßig beschriftet, bevor es zur Abholung freigegeben wird.

Mehr Informationen: www.kkle.de, www.fertilitycare.de

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern

Uhrheberrechtliche Hinweise und Impressum
Diesen Artikel: per E-Mail mailen | Ausdrucken drucken | Ausdrucken vorlesen