Hund und Herrchen: Gemeinsam aktiv - Vom: 04.06.2016

Ob auf dem Hundesportplatz, beim Wandern oder Toben in der Natur: Hunde sollten vor Parasiten wie Zecken und Flöhen geschützt sein.

Hund und Herrchen: Gemeinsam aktiv

Immer nur Gassi gehen und Stöckchen werfen ist manch einem Hundebesitzer zu langweilig. Dann gibt es viele andere Möglichkeiten, mit dem Vierbeiner aktiv zu sein.

Der Hund ist nicht nur der beste Freund des Menschen, sondern auch ein aktiver Freizeitpartner, der sich über Abwechslung und neue Herausforderungen freut. Von Natur aus können Hunde gut sehen, riechen, hören, laufen, springen und apportieren. Somit sind die Tiere für ein bewegtes Leben geschaffen. Groß und vielfältig ist das Angebot an Hundesportarten, die Hund und Herrchen gleichermaßen Freude bereiten.

Welcher Sport für welchen Hund?

Agility, Dog Frisbee oder Fährtenhundesport: Jede Sportart hat seine eigenen Reize und Trainingsschwerpunkte; doch nicht jede passt zu jedem Hund. Ideal für Hunderassen, die viel Bewegung brauchen, ist beispielsweise Agility. Bei diesem Geschicklichkeitssport geht es um die möglichst fehlerfreie Bewältigung von Hindernisstrecken.

Besonders große, schwere Hunde sollten zum Wohl ihrer Gelenke auf Sportarten mit vielen Sprüngen verzichten. Glänzen können sie hingegen beim Obedience, der Königsklasse des Gehorsams. Vierbeiner, die zur Gruppe der Apportier- oder Stöberhunde gehören, sind besonders gut geeignet für den Fährtenhundesport. Und kleine, quirlige Hunde haben häufig viel Spaß an Dog Frisbee, Dog Dance oder Flyball. Ausnahmen gibt es natürlich immer: Auch ein Schäferhund kann sich als begeisterter Dog Dancer entpuppen, während der Mops lieber ein paar Runden über den Agility-Parcours dreht.

Zusammen über Stock und Stein

Keine Lust, mit dem Vierbeiner regelmäßig auf den Hundesportplatz zu gehen? Dann können Wanderungen für ein Plus an Bewegung und Freizeitspaß sorgen. Auch ausgedehnte Touren im menschlichen Wandertempo sind für viele Hunde kein Problem, zumal sie – anders als bei Radtouren – unterwegs reichlich Gelegenheit zum Pause machen, Schnuppern und Markieren haben. Klar, dass Herrchen und Frauchen auch für den Vierbeiner genug Proviant in den Wanderrucksack packen müssen: Ein faltbarer Napf, Wasser und Futter müssen rein, sinnvoll sind außerdem auch Pfotensalbe und eine kleine Notfallapotheke.

Ob Hundesport im Verein oder längere Wandertour: Der Vierbeiner muss gesund und fit sein, damit er den körperlichen Herausforderungen gewachsen ist. Deshalb sollten Hundebesitzer erst einen Check-up beim Tierarzt machen lassen, ehe sie Bello zum Frisbee-Kurs anmelden oder mit in die Wanderferien nehmen.

Vorsicht, Zecken!

Draußen können sich Hunde schnell einen Zeckenstich zuziehen. Problematisch, denn auch auf unsere Vierbeiner können die Blutsauger Krankheiten übertragen. Gegen die Borreliose gibt es in der Tiermedizin eine Impfung. Vor anderen Krankheiten schützt sie aber nicht. Deshalb sollten Hundebesitzer weitere Schutzmaßnahmen ergreifen. Beispielsweise mit speziellen Spot-on-Präparaten oder Halsbändern gegen die lästigen Parasiten. Ebenfalls wichtig: Den Hund nach jedem Spaziergang nach Zecken abzusuchen. Hat sich ein Blutsauger im Hundefell verirrt, sollte er umgehend mit einer Zeckenzange entfernt werden.

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