5 Tipps für eine gesunde Leber - Vom: 06.02.2017

Produziert die Leber zu wenig Gallenflüssigkeit, kann die Fettverdauung ins Stocken geraten. Dann können pflanzliche Arzneimittel helfen. Wir beraten Sie gern.

5 Tipps für eine gesunde Leber

Vor Lebererkrankungen ist niemand gefeit, doch jeder kann etwas tun, um sein persönliches Risiko zu senken. Was die Leber schützt und gesund hält? Wir haben wichtige Tipps für Sie zusammengestellt.

1. Impfschutz gegen Hepatitis:

Hinter Hepatitis verbirgt sich eine Leberentzündung, die durch Viren hervorgerufen wird. Hepatitis A ist nicht nur in fernen Ländern, sondern auch in Teilen Europas verbreitet und kann über kontaminierte Lebensmittel übertragen werden. Mit Hepatitis B kann man sich durch Kontakt mit Blut oder Schleimhäuten infizieren, also auch beim Sex. Es gibt eine kombinierte Impfung, die sowohl vor Hepatitis A als auch vor Hepatitis B schützt. Sie ist zum Beispiel für Menschen, die häufig ins Ausland reisen, für medizinisches Personal und für Personen mit geschwächtem Immunsystem sinnvoll. Gegen Hepatitis C, die nur über das Blut übertragen wird, gibt es leider keine Impfung.

2. Kampf den Kilos:

Einehäufige Ursache für erhöhte Leberwerte ist eine Fettleber infolge von Übergewicht. Unbehandelt kann sich aus einer Fettleber eine ernsthafte Lebererkrankung entwickeln. Vorbeugen kann, wer Übergewicht vermeidet und auf einen gesunden Lebensstil achtet. Das heißt zum Beispiel: Sich gesund ernähren – mit Vollkornprodukten, viel Obst und Gemüse, fettarmen Milchprodukten, magerem Fleisch und Fisch. Gleichzeitig ist es wichtig, sich ausreichend zu bewegen.

3. Wenig Alkohol:

Wer regelmäßig größere Mengen Alkohol trinkt, kann seinen Leberzellen erheblichen Schaden zufügen. Eine Spätfolge kann Leberzirrhose sein. Deshalb raten Experten, sehr zurückhaltend mit Hochprozentigem umzugehen. Faustregel: Männer sollten pro Tag nicht mehr als 24 Gramm reinen Alkohol, Frauen maximal 12 Gramm trinken. Das entspricht für Männer etwa zwei kleinen Gläsern Wein oder Bier, für Frauen etwa einem Glas. An mindestens zwei Tagen pro Woche sollte gar kein Alkohol konsumiert werden.

4. Natürliche Helfer:

Bitterstoffhaltige Heilpflanzen wie Artischocke, Löwenzahn und Enzian unterstützen die Leber, denn sie regen die Produktion von Gallenflüssigkeit an. Einer der bekanntesten Leberfreunde aus der Natur ist die Mariendistel. In ihren Früchten steckt ein Wirkstoffkomplex, der die Leber schützen, Leberschäden vorbeugen und sogar helfen kann, das angegriffene Organ zu regenerieren.

5. Leberwerte im Blick:

Experten empfehlen, die Leberwerte regelmäßig untersuchen zu lassen. Ein routinemäßiger Check-up kann dazu beitragen, eine mögliche Lebererkrankung bereits im Frühstadium zu erkennen.

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