Sanft dem Schnupfen trotzen - Vom: 07.11.2016

Sanft dem Schnupfen trotzen

Voll verschnupft: Die lästigen Symptome einer Erkältung will jeder Mensch so schnell wie möglich wieder loswerden. Natürliche, verträgliche Mittel können die Beschwerden lindern und die Krankheitsdauer verkürzen.

Die Nase läuft und läuft und läuft wie einst der VW Käfer, sie ist verstopft wie die A 1 bei Köln, und vom vielen Schnäuzen wird sie rot wie eine Ampel – Schnupfen ist einfach nur lästig und verdirbt die Laune. Man kann kaum noch riechen und schmecken, fühlt sich matt und abgeschlagen. Und als wenn das nicht schon Tortur genug wäre, gesellt sich oft noch Husten dazu oder Halsweh. Viele Kranke leiden zudem unter Kopf- oder Gliederschmerzen.

„Normale“ Erkältungen dauern rund zehn Tage. Unterbleibt eine frühzeitige und konsequente Behandlung, können sich die Erreger aber auch längere Zeit festsetzen: Dringen sie in Richtung Lunge vor, entwickelt sich eine Bronchitis – nisten sie sich in den Nebenhöhlen ein, kommt es zur oftmals hartnäckigen Nebenhöhlenentzündung.

Schuld sind nur die Viren

Erkältungen treten zwar bevorzugt im Herbst und Winter auf. Doch Kälte allein löst keinen Schnupfen aus: Verursacher sind in 90 Prozent der Fälle Viren. Und davon gibt es verdammt viele – rund 200 verschiedene Virenarten können die Schleimhäute im Nasen-Rachen-Raum befallen und die typischen Erkältungssymptome hervorrufen.

Erkältungsviren werden per Schmier- oder Tröpfcheninfektion übertragen. Während eine Schmierinfektion durch Körperkontakt oder die Berührung von Gegenständen wie beispielsweise Türklinken erfolgt, werden die Viren bei Tröpfcheninfektion direkt eingeatmet: Bereits erkrankte Personen schleudern sie beim Niesen oder Husten in die Luft – auch die Hand vorm Mund hilft da nicht.

Die Selbstheilungskräfte aktivieren

Bei Schnupfen, Husten & Co. ist ein Arztbesuch in aller Regel nicht erforderlich – bewährte, wirksame und verträgliche Mittel sind in der Apotheke schnell und ohne Rezept erhältlich. So können zum Beispiel homöopathische Präparate die Erkältungssymptome lindern und die Erkrankungsdauer verkürzen.

Neben den traditionellen homöopathischen Einzelsubstanzen stehen so genannte Komplexmittel zur Verfügung, in denen zum Beispiel drei homöopathische Wirkstoffe kombiniert und harmonisch aufeinander abgestimmt sind. Sie tragen durch gezielte Impulse zur Aktivierung der körpereigenen Selbstheilungskräfte bei und eignen sich für die ganze Familie. Wichtig ist jedoch, bereits bei den ersten Anzeichen einer Erkältung zu reagieren, damit die unangenehmen Symptome gar nicht erst richtig zum Ausbruch kommen.

Eisenhut und Tollkirsche

Zu den klassischen homöopathischen Arzneien bei akuten grippalen Infekten zählen unter anderem blauer Eisenhut (Aconitum) und Tollkirsche (Atropa Belladonna). Aconitum ist aus homöopathischer Sicht vor allem angezeigt bei Entzündungen und fieberhaften Infekten sowie Beschwerden der oberen Atemwege.

Die Tollkirschewurde im Altertum von Frauen genutzt, um die Pupillen zu erweitern und so die Männer zu bezirzen – daher ihr lateinischer Name Belladonna („schöne Frau“). Das homöopathische Arzneimittel Belladonna hat sich bei akuten Entzündungen, auch mit Fieber, Schluckbeschwerden, Reizhusten sowie Kopf- und Gliederschmerzen bewährt. Belladonna wird oft zusammen oder auch als Folgemittel von Aconitum eingesetzt.

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