Neue Höchstmengen für Nahrungsergänzung - Vom: 18.03.2018

Neue Höchstmengen für Nahrungsergänzung

Magnesium, Zink, Vitamin D: Etwa 25 bis 30 Prozent der Erwachsenen in Deutschland nehmen regelmäßig Nahrungsergänzungsmittel ein. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat nun die Angaben zu den maximalen Dosierungen von Vitaminen und Mineralien in Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) aktualisiert.



Grundsätzlich versorgt eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung gesunde Erwachsene mit allen lebensnotwendigen Nährstoffen. Werden zusätzlich hoch dosierte Nahrungsergänzungsmittel eingenommen und angereicherte Lebensmittel verzehrt, steigt das Risiko für unerwünschte gesundheitliche Effekte, warnt das BfR. Vor diesem Hintergrund prüfte das Institut nun seine im Jahr 2004 vorgeschlagenen Höchstmengen für Vitamine und Mineralstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln und überarbeitete sie anhand neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse.



Hochgesetzt wurden dabei die Höchstmengen beispielsweise für:

  • Vitamin D: von 5 auf 20 Mikrogramm,
  • Selen: von 30 auf 45 Mikrogramm,
  • Vitamin C: von 225 auf 250 Miligramm.


Gesenkt wurden die Höchstwerte unter anderem für:

  • Vitamin B6: von 5,4 auf 3,5 Mikrogramm,
  • Folsäure: von 400 auf 200 Mikrogramm.


Dem BfR zufolge sollte eine Reihe von Substanzen am besten gar nicht in Nahrungsergänzungsmitteln enthalten sein. Besonders bei Vitamin A, Calcium, Zink und Kupfer sei ein Risiko für eine Überschreitung der Tageszufuhr durch Nahrungsergänzung gegeben, da der Gehalt in der Nahrung schon hoch ist. Gleiches gilt für Beta-Carotin und Fluorid, da diese auch vielen Lebensmitteln zugesetzt sind.

Quelle: aponet.de

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