Darmbeschwerden sanft behandeln - Vom: 08.05.2016

Darmbeschwerden sanft behandeln

Völlegefühl, Blähungen, Bauchkrämpfe: Hinter diesen Beschwerden steckt meist keine organische Erkrankung, sondern ein gereizter Darm. Wenn der Darm stresst, können pflanzliche Mittel die Symptome lindern.

Funktionsstörungen der Verdauung quälen rund zehn bis 15 Prozent der Menschen in Deutschland. Überwiegend handelt es sich um das so genannte Reizdarmsyndrom: Die typischen Symptome wie Bauchweh und -krämpfe, Blähungen, Völlegefühl oder Unregelmäßigkeiten beim Stuhlgang beruhen dabei nicht auf einer organischen Erkrankung – vielmehr handelt es sich um einen gereizten Darm. Dennoch stellen die Verdauungsbeschwerden eine hohe emotionale Belastung dar, denn sie schränken das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Betroffenen stark ein.

Stress belastet auch den Darm

Warum ist der Reizdarm heute eine Volkskrankheit? Als ein wesentlicher Auslöser der Beschwerden gelten seelische Belastungen wie Stress, anhaltende Überforderung oder Sorgen. Vor allem alltäglicher Dauerstress in Schule, Berufsleben oder sogar Freizeit bringt einen sensiblen Darm leicht aus dem Gleichgewicht. Viele Reizdarm-Patienten schränken dann ihre Ernährung ein und setzen auf vermeintlich gesunde Rohkost oder andere einseitige Diätformen. So wird jedoch das eingespielte Verhältnis zwischen Darmflora und gewohnter Nahrung gestört, und es kommt oft sogar noch verstärkt zu Blähungen und schmerzhaften Bauchkrämpfen.

Im menschlichen Darm leben etwa einhundert Billionen Bakterien. Sie sind überwiegend nützlich – allerdings kann es vorkommen, dass die Zahl schädlicher Bakterien zunimmt. Mögliche Ursachen für diese Störungen der Darmflora sind Infektionen, die Einnahme von Antibiotika, Operationen oder eine Fehlernährung. Normalerweise verhindern die guten Darmkeime, dass Fäulnisbakterien, Salmonellen und andere Krankheitserreger sich breit machen oder dauerhaft ansiedeln. Ist der Darminfekt dann überstanden, bleibt oft die Funktionsstörung als Reizdarm erhalten.

Nachhaltige Linderung mit natürlichen Mitteln

Zu den bewährten Heilkräutern bei Verdauungsproblemen zählt Kümmel. Das einheimische Gewächs wurde zur Arzneipflanze des Jahres 2016 gewählt – mit gutem Grund: Kümmel zählt nicht nur zu den ältesten Gewürz- und Arzneikräutern in Europa, die Wirkung seiner ätherischen Öle gegen Darmkrämpfe sowie Blähungen wurde auch wissenschaftlich nachgewiesen. Außerdem beruhigt Kümmelöl die Nerven des Verdauungssystems. Darüber hinaus regt es den Appetit an und fördert sowohl die Sekretion des Magensaftes als auch die Durchblutung der Darmschleimhaut.

Die gesunde Darmflora unterstützen

Neben dem Kümmel ist vor allem die Pfefferminze bekannt für ihre lindernde Wirkung bei Magen-Darm-Beschwerden. Ihre ätherischen Öle entspannen die Darmmuskulatur und wirken krampflösend. Darüber hinaus regt Pfefferminzöl die Verdauung an und fördert den Gallenfluss. Damit können Nahrungsfette schneller und besser abgebaut werden, die Gasbildung im Darm geht zurück und damit auch die blähungsbedingten Beschwerden.

Beide Heilpflanzen bieten noch einen weiteren Zusatznutzen: Sie wirken ausgleichend auf die Darmflora. Ungünstige Bakterien, welche die Symptome eines überreizten Darms noch verstärken können, werden zurückgedrängt – ohne dabei die nützlichen und hilfreichen Keime zu beeinträchtigen. Neben der Wirksamkeit spricht bei Reizdarm-Beschwerden wie schmerzhaften Krämpfen, Blähungen oder Völlegefühl auch die gute Verträglichkeit für einen Therapieversuch mit hochdosiertem Pfefferminz- und Kümmelöl aus der Apotheke. Die Einnahme dieser Heilpflanzen über längere Zeit ist ohne Bedenken möglich.

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