Migräne lässt sich stoppen - Vom: 26.09.2016

Migräne lässt sich stoppen

Hämmernde, pochende, pulsierende Kopfschmerzen: Beim Migräneanfall tobt ein „Nervengewitter“ im Kopf. Doch den üblen Attacken ist niemand hilflos ausgeliefert, gegen Migräne gibt es effektive Mittel – akut und vorbeugend.

Migräne ist weit verbreitet: In Deutschland erleiden jeden Tag etwa 350.000 Menschen einen Migräneanfall. Die Erkrankung ist nicht nur wegen der starken Kopfschmerzen eine Qual – zusätzlich tritt oft Übelkeit, Lichtscheu und hohe Lärmempfindlichkeit auf. Insgesamt ist die Lebensqualität der Betroffenen deutlich vermindert.

Die richtigen Medikamente richtig einnehmen

Dennoch wird Migräne oft nicht effektiv behandelt. Viele Patienten denken: „Da kann man sowieso nicht viel machen.“ Doch das ist ein Trugschluss, denn die Medizin kennt heute viele wirksame Therapien gegen Migräne. Wer wiederholt unter Kopfschmerzen leidet, die sich pulsierend oder klopfend anfühlen, von einer Seite des Kopfes ausgehen und sich bei Bewegung verstärken, sollte unbedingt den Arzt aufsuchen. Denn es ist ganz wichtig, eine genaue Diagnose zu bekommen.

Stellt der Arzt tatsächlich eine Migräne fest, kann der Patient akute Anfälle mit geeigneten rezeptfreien Schmerzmitteln selbst behandeln. Wichtig ist dabei, das passende Präparat rechtzeitig und in richtiger Dosierung einzunehmen – der Apotheker weiß Rat. Bei starken Beschwerden kann der Arzt spezielle Migräne-Medikamente verordnen.

Ein regelmäßiger Tagesablauf hilft

Neben einer effektiven Behandlung der Schmerzattacken sind außerdem vorbeugende Maßnahmen wichtig, um die Häufigkeit und Schwere der Migräneanfälle zu vermindern. Dazu ist es wichtig, die persönlichen Trigger zu kennen – das sind bestimmte Faktoren, die Migräne-Attacken auslösen. Worauf ein Patient reagiert, ist ganz unterschiedlich. Migräniker sollten auf einen regelmäßigen Tagesablauf achten, möglichst immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen und jeden Morgen etwa um dieselbe Uhrzeit aufstehen. Der gleichmäßige Schlaf-Wach-Rhythmus sollte auch am Wochenende beibehalten werden. Außerdem kann regelmäßige Bewegung an der frischen Luft die Anzahl der Migräneanfälle reduzieren.

Magnesium kann Migräneanfällen vorbeugen

Darüber hinaus kann die vorbeugende Anwendung von Magnesium helfen. Wissenschaftler stellten dank moderner Diagnoseverfahren bei Migränepatienten erniedrigte Magnesiumspiegel im Gehirn fest. Experten gehen davon aus, dass zwischen dieser Mangelsituation und dem Auftreten der Kopfschmerzanfälle ein Zusammenhang bestehen könnte. Laut Einschätzung der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) kommt Magnesium als vorbeugendes Mittel bei Migräne in Betracht – vor allem für Schwangere und Stillende, da die Einnahme von Magnesium besonders sicher, verträglich und unbedenklich ist. Empfehlenswert sind hochwertige und hoch dosierte Präparate aus der Apotheke.

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Wie bekomme ich die Migräne in den Griff?

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Dienstag, 27. September 2016,

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Prof. Dr. med. Christian Wöber beantwortet gerne alle Ihre Fragen.

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