Fischfutter - Vom: 29.09.2017

Fischfutter

Ein Aquarium wird erst dann so richtig interessant, wenn sich unterschiedliche Fischarten darin tummeln. Dann ist es jedoch mit nur einem Futter alleine nicht getan.

„Zeige mir, wie du aussiehst, und ich sage dir, was du frisst“ – so oder so ähnlich lässt sich die Wahl des richtigen Fischfutters auf eine einfache Formel bringen. Denn die Anatomie einer Fischart verrät, wie die Beschaffenheit des Futters zu sein hat. So bevorzugen Fische mit geradem Rücken, einem nach oben gerichteten Maul und nach hinten verlagerter Rückenflosse auf dem Wasser schwimmende Futterflocken. Zu den Aquarienbewohnern dieser Art zählen beispielsweise Beilbauchsalmler, die sich am liebsten in der Nähe der Wasseroberfläche aufhalten. Dagegen benötigen Fische mit einer gebogenen Rücken- und Bauchlinie und einem nach vorne gerichteten Maul, etwa Buntbarsche, Salmler und Barben ein Futter, das aufgrund seiner Beschaffenheit in den mittleren Wasserschichten schwebt.

Sogenannte „Bodenfische“, also Fischarten, die vorwiegend am Grund eines Gewässers leben, wie zum Beispiel viele Schmerlen- und Welsarten, sind ganz einfach an einer geraden Bauchlinie und einem nach unten gerichteten Maul zu erkennen. Sie sind aufgrund ihrer Anatomie darauf angewiesen, dass ihr Futter bis auf den Grund herab sinkt, von wo sie es vom Boden aufnehmen können.

Hinsichtlich der benötigten Futtermenge gilt übrigens für alle der genannten Fischarten, dass nur so viel gefüttert werden sollte, dass die Mahlzeit nach wenigen Minuten bereits beendet ist. Spätestens nach einer Stunde müssen übriggebliebene Futterreste entfernt werden, um das Wasser sauber zu halten und übermäßigem Algenbewuchs durch unbeabsichtigten Nährstoffeintrag vorzubeugen. Ein Fastentag pro Woche hilft zudem, die Figur der eleganten Schwimmer in Form zu halten.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern

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