Schlapp durch Eisenmangel?! - Vom: 20.09.2016

Diagnose Eisenmangel? Dann können bedarfsgerecht dosierte Eisenpräparate aus der Apotheke Abhilfe schaffen. Lassen Sie sich beraten.

Schlapp durch Eisenmangel?!

Eine starke Regelblutung, ein intensives Sportprogramm, eine fleischlose Ernährung: Viele Faktoren können zu einer schlechten Eisenversorgung führen. So beugen Sie vor.

Das lebenswichtige Spurenelement Eisen ist reichlich in Fleisch enthalten. Das ist der Grund, warum Vegetarier und Veganer manchmal Schwierigkeiten haben, ihren Körper optimal mit Eisen zu versorgen. Doch nicht nur Menschen, die sich fleischlos ernähren, sondern auch Frauen im gebärfähigen Alter sind Eisenmangel-gefährdet. Das liegt an der Monatsblutung, die mitunter hohe Eisenverluste zur Folge hat. Anfällig für Eisenmangel sind unter anderem auch Jugendliche im Wachstum, Leistungssportler, Schwangere und ältere Menschen.

Müdigkeit, nachlassende körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und Konzentrationsstörungen können Anzeichen eines Eisenmangels sein. Auch andere unspezifische Symptome wie Blässe, Kopfweh, Juckreiz und Haarausfall liefern mögliche Hinweise auf eine schlechte Versorgung. Eine Untersuchung beim Haus- oder Frauenarzt sorgt für Klarheit. Hat der Mediziner ein Eisendefizit festgestellt, kann es mit hochwertigen Eisenpräparaten aus der Apotheke behoben werden.

Gut versorgt auch ohne Fleisch

Besser ist es natürlich, einem Mangel vorzubeugen. Voraussetzung dafür ist eine eisenreiche Ernährung. Die gute Nachricht für alle, die Wurst und Fleisch nur selten oder gar nicht auf den Tisch bringen: Auch mit Gemüse, Obst und Getreide ist es möglich, den täglichen Bedarf zu decken – es kommt nur auf die Sorten und die richtige Kombination an.

Gute pflanzliche Eisenquellen sind grüne Gemüsesorten wie Mangold, Fenchel und Brokkoli, aber auch Hülsenfrüchte wie Erbsen und Bohnen sowie rote Rüben, Schwarzwurzeln und Beeren. Wer zusätzlich noch auf Vollkornprodukte setzt und sich ab und zu eine Handvoll Nüsse gönnt, hat schon viel getan, um leeren Eisenspeichern vorzubeugen.

Clever kombiniert

Doch so einfach wie aus Fleisch ist Eisen pflanzlichen Ursprungs für den Körper leider nicht verwertbar. Bestimmte Pflanzenstoffe wie Phytin- und Oxalsäure, die ausgerechnet in eisenreichen Pflanzen in höheren Mengen vorkommen, erschweren nämlich die Aufnahme im Darm. Gleiches gilt für Stoffe in Kaffee, Tee oder Milchprodukten. Und das bedeutet: Für die Eisenbilanz ist weder der Rahm am Spinat noch der Espresso gleich nach dem Essen eine gute Wahl.

Hingegen lässt sich die Verwertbarkeit von Eisen durch Vitamin C und Zitronensäure verbessern. Ein kleines Glas Orangensaft zum Essen oder etwas Zitrone über dem Gemüse erleichtern dem Körper die Eisenaufnahme erheblich. So kann das Essen ruhig öfter vegetarisch sein, ohne dass ein Eisenmangel zu befürchten ist.

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