Wenn der Hund zu dick ist - Vom: 19.01.2017

Bewegung tut Hund und Herrchen gleichermaßen gut. Wie wäre es, die täglichen Gassi-Runden ein wenig auszudehnen? Davon profitiert auch Ihre eigene Gesundheit!

Wenn der Hund zu dick ist

Zugegeben: Pummelige Hunde sehen oft niedlich aus. Doch für die Gesundheit des Vierbeiners ist Übergewicht alles andere als zuträglich. Deshalb müssen die überflüssigen Pfunde runter.

Was Hundebesitzer oft schon ahnen, wird beim Tierarztbesuch offensichtlich: Die Waage zeigt, dass der Hund deutlich zu dick ist. Diese Erkenntnis stimmt Herrchen und Frauchen meist missmutig, denn schließlich verwöhnen sie ihren vierbeinigen Freund so gerne mit Leckerli und kleinen Snacks. Und wer kann schon hart bleiben, wenn Bello schwanzwedelnd am Frühstückstisch steht und um ein Scheibchen Fleischwurst bettelt?

Übergewicht macht krank

Die Diagnose „Übergewicht“ schmeißt liebgewonnene Rituale zunächst einmal über den Haufen. Denn sie bedeutet: Der Hund muss abspecken. Nicht etwa aus ästhetischen Gründen, sondern weil Übergewicht einem Generalangriff auf die Gesundheit gleicht. Dicke Hunde haben ein hohes Risiko, Folgeerkrankungen zu entwickeln. Organverfettung, Atembeschwerden, Diabetes, Herzschwäche und Gelenkverschleiß sind nur einige davon. Hinzu kommt: Übergewicht verkürzt die Lebenserwartung des Vierbeiners.

An konsequentem Abspecken führt also kein Weg vorbei. Gemeinsam mit dem Tierarzt sollten Hundehalter einen Diätplan erarbeiten. Zum Glück gibt es mittlerweile eine große Auswahl an hochwertigen Diät-Futtersorten im Handel, die weniger Kalorien liefern, aber alle wichtigen Nähr- und Vitalstoffe, die der Hund braucht. Um Hungergefühle zu vermeiden, kann es sinnvoll sein, die empfohlene Futtermenge auf mehrere kleinere Portionen am Tag zu verteilen.

Konsequent bleiben

Allein mit Diätfutter ist es natürlich nicht getan. Wichtig auch, dass die Familie konsequent bleibt. Hochkalorische Extras vom Tisch sollten Tabu sein und Leckerli zur Belohnung – wenn überhaupt – nur sehr maßvoll gegeben werden. Auch hier gibt es übrigens kalorienarme Produkte. Dritte Personen, etwa nette Nachbarn oder liebe Besucher, sollten den Hund grundsätzlich nicht füttern.

Bewegtes Hundeleben

Zweite Säule der Abspeck-Strategie ist ein Mehr an Bewegung. Vor allem bei älteren, kranken und stark übergewichtigen Tieren, sollte der Tierarzt allerdings erst einen Gesundheits-Check vornehmen und entscheiden, wie viel Bewegung der Vierbeiner verträgt. Um die Ausdauer des Hundes zu verbessern, sind schon längere Spaziergänge eine gute Sache.

Wem das auf Dauer zu langweilig ist, der hat viele weitere Unternehmungsmöglichkeiten mit Hund, die viel Spaß machen. Gleichgesinnte trifft man beispielsweise im Hundesportverein. Hier können sich Hund und Herrchen unter anderem mit Dog Dancing, Frisbee oder Agility fit halten. Das Plus an Bewegung und frischer Luft tut übrigens nicht nur dem Vierbeiner gut, sondern auch seinem Besitzer.

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