Instrumente beim Zahnarzt - Vom: 08.11.2017

Instrumente beim Zahnarzt

Viele Instrumente liegen am Behandlungsstuhl beim Zahnarzt herum, da wird es manchen Menschen etwas mulmig. Wenn man weiß, was es mit dem Zahnarztbesteck auf sich hat, wird das anders. Daher stellen wir die wichtigsten Zahnarztinstrumente vor. Zum Hauptinstrumentarium gehören Mundspiegel, Sonde, Pinzette und Absauger. Das Grundbesteck liegt immer frisch sterilisiert für den Patienten bereit.

Alles im Blick mit dem Mundspiegel

Beim Spiegel gibt es zwei Varianten: Der flache Mundspiegel zeigt ein normales Bild, während der hohle Mundspiegel vergrößert. Damit kann Ihr Zahnarzt Ihre Zahnoberflächen auch im hintersten Winkel der Mundhöhle betrachten. Der Spiegel kann eine wärmespeichernde Einlage enthalten, damit die Oberfläche nicht beschlägt. Er hat noch eine weitere Funktion – Wange oder Zunge können mit ihm beiseite gedrückt werden, um einen besseren Zugang zur Mundhöhle zu bekommen.

Grundinstrument: Sonde

Die Sonde besteht aus einem Griff mit einer abgebogenen oder abgewinkelten, dünnen Spitze. Für verschiedene Einsatzzwecke gibt es eine Vielzahl von Sonden. Mit der hakenförmigen Sonde untersucht Ihr Zahnarzt Ihr Gebiss. Er kann damit z.B. Karies feststellen oder den dichten Randschluss von Kronen oder Inlays überprüfen – alles schmerzfrei.

Sicherer Griff mit der Pinzette

Mit der Pinzette werden Watterollen oder Schaumstoffpellets während der Behandlung transportiert. Sie hält auch Wattekugeln, mit denen Speichel beim Einbringen von Fülllungen abgetupft wird. Füllungs- oder Zahnteile werden mit Pinzetten aus dem Mund entfernt oder eingesetzt. Es gibt verschiedene Varianten an zahnärztlichen Pinzetten, z.B. geriffelte und ungeriffelte.

Trocknen mit dem Absauger

Während der Behandlung saugt die Zahnarzthelferin mit diesem Gerät den Speichel ab, der ständig produziert wird, damit Sie nicht immer schlucken müssen. Die Wunde wird dadurch trocken gehalten und bleibt übersichtlich. Der kleine und große Absauger sind an eine Absauganlage angeschlossen.

Weitere Instrumente für die Behandlung

Bohrer sind rotierende Präzisions-Schneidewerkzeuge, mit denen die Zahnhartsubstanz bearbeitet wird. Es gibt verschiedene Arten, wie beispielsweise Hartmetallbohrer, Präparationsbohrer und Zylinder. Die durch die Reibung entstehende Hitze wird mit Sprühwasser gekühlt. Viele Patienten kennen auch die Matrize (Matrizenspanner), die ein Stahlband um die Stelle zieht, an der eine Füllung eingefügt werden soll. Die Füllung gerät dann nicht in die Zahnzwischenräume. Die Gerätschaften am Behandlungsstuhl sind alle sinnvoll und bei genauer Betrachtungsweise völlig harmlos.

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