Vitaminbombe - Sanddorn - Vom: 07.11.2018

Vitaminbombe - Sanddorn

(Hippophae rhamnoides)

Sanddorn ist ein Grippekiller und ein Faltenglätter. Was diese Power-Beere alles schafft, kann sich wirklich sehen lassen

Die orange-leuchtenden Beeren haben zehnmal so viel Vitamin C wie Zitronen. Die geballte Kraft, die im Sanddorn steckt, stärkt das Immunsystem, schützt vor Erkältungen und hilft bei der Genesung. Wer zu Infekten neigt, sollte Sanddorn-Elixier trinken. Es gibt kaum ein besseres Schutzschild vor den Erregern.

Neuer Schwung

Lustlos, müde und erschöpft. So fühlen sich viele in der grauen Jahreszeit. Sanddorn gibt Ihnen wieder Schwung. Das kleine Power-Paket enthält eine Fülle von Vitalstoffen: Vitamin A, C und E, etliche B-Vitamine und Mineralstoffe wie Calcium, Eisen, Magnesium und Zink. Dazu so viel Beta-Carotin, dass diese Beere jede Möhre in den Schatten stellt. Sanddorn regt den Kreislauf an, stärkt den Appetit und macht fit für den Tag.

Roh schmecken Sanddorn-Beeren sehr sauer. Sie werden schonend mit der Schale gepresst und zu Elixieren, Säften und Kapseln verarbeitet. Diese Apothekenprodukte eignen sich bei erhöhtem Vitaminbedarf.

Wunderwaffe

Selbst bei Hautproblemen ist Sanddorn eine Wunderwaffe. Das Öl aus dem Fruchtfleisch und den Samen hilft äußerlich angewendet bei Ekzemen, Geschwüren durch Wundliegen und bei Verbrennungen. Entzündungshemmende Inhaltsstoffe lassen Aknehaut aufatmen. Pickel und Pusteln klingen ab. Der hohe Gehalt an

Linol- und Linolensäure lindert sogar chronische Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Schuppenflechte.

Für reife Haut

Pures Sanddornöl ist sehr reichhaltig. Es pflegt trockene, schuppige Haut und macht sie weich und geschmeidig. Für reife Haut ist Sanddorn-Pflegeöl aus der Apotheke wie ein Jungbrunnen. Die enthaltenen Karotinoide schützen vor Hautalterung. Vitamin E bewahrt vor Zellschäden. Die Haut ist gut gewappnet vor schädlichen Umwelteinflüssen, vor Wind und vor schmuddeligem Herbstwetter.

Skurriles Gewächs

Mit seinen sperrigen Ästen, spitzen Blättern und gefährlichen Dornen ist der Sanddorn-Strauch ein skurriles Gewächs. Er wächst auf sandigen Böden, an Felsrändern und auf Dünen. Seine Standort-Vorliebe hat ihm zu seinem Namen verholfen: Sanddorn, auch Seedorn, Sandbeere oder Dünendorn genannt. Seine orange-gelben Früchte sind nicht nur hübsch anzusehen, sie sind auch reine Vitaminbomben.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern

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