Kluge Kost für sportlich Aktive - Vom: 18.02.2018

Kluge Kost für sportlich Aktive

Wer Sport treibt, braucht Kraft, Ausdauer und Konzentration.

Die richtige Ernährung kann entscheidend dazu beitragen, den Körper fit zu halten.

Egal ob wir uns mit Tennisspielen, Joggen oder Tanzen fit halten – wer regelmäßig Sport treibt, sollte unbedingt auf eine ausgewogene, vollwertige Ernährung achten. Denn der richtige Lebensmittel-Mix sorgt für die erforderliche Startenergie und hilft beim Durchhalten. Ernährungsfehler hingegen können sich negativ auf die Ausdauer auswirken, die Konzentration mindern und das allgemeine Wohlbefinden beeinträchtigen. So gehen beispielsweise Schwächegefühle und Muskelkrämpfe häufig auf das Konto einer falschen Kost. Um vorzubeugen, gilt für Hobbysportler:

Bei Kohlenhydraten zugreifen

Sie sind für Aktive die wichtigsten Nährstoffe überhaupt, denn sie spenden Kraft und Ausdauer und sorgen dafür, dass wir beim Sport konzen-
triert und reaktionsschnell bleiben. Ideale Energielieferanten sind die so- genannten langkettigen, komplexen Kohlenhydrate, die langsam ins Blut abgegeben werden und so für einen gleichmäßig hohen Blutzuckerspiegel sorgen. Komplexe Kohlenhydrate stecken reichlich in Vollkornbrot, Müsli, Nudeln, Reis und Kartoffeln. Diese Nahrungsmittel versorgen den Körper gleichzeitig auch mit wertvollen Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen.

Mit Fett zurückhaltend sein

Fett ist zwar ein super Energiespender, aber eine (zu) fettreiche Kost mindert die körperliche Leistungsfähigkeit und begünstigt Fettpölsterchen, die nicht nur beim Sport eher stören. Ernährungsexperten empfehlen Freizeitsportlern, fettarme Lebensmittel zu bevorzugen und auch auf versteckte Fette zu achten, die beispielsweise reichlich in vielen Backwaren und Knabberartikeln, in Wurst und Käse, in Fast Food und Fertiggerichten stecken.

Zusätzliches Eiweiß meist unnötig

Eine extra-große Ration Eiweiß (Proteine) benötigen Hobbysportler in aller Regel nicht. Auch Kraftsportler, die sich ausgewogen und abwechslungsreich ernähren, sind meist ausreichend mit Proteinen versorgt. Empfehlungen, nach denen Kraft-
sportler täglich vier Gramm Eiweiß je Kilo Körpergewicht zu sich nehmen sollen, sind überholt. Bekannt ist längst: Zu viel Eiweiß kann die Nieren belasten. Gute natürliche Eiweißlieferanten sind Milch und Milchprodukte, fettarmes Fleisch, aber auch Getreideprodukte, Kartoffeln und Hülsenfrüchte.

Viel Kalorienarmes trinken

Beim Schwitzen verliert der Körper Flüssigkeit. Werden die Flüssigkeitsdepots nicht kontinuierlich wieder aufgefüllt, leidet die Leistungsfähigkeit. Denn durch den Wasserverlust kommt es zu einer schlechteren Versorgung der Muskelzellen mit Sauerstoff und Nährstoffen. Deshalb gilt: Auch Hobbysportler müssen reichlich trinken, vor und nach dem Sport auf jeden Fall, je nach Sportart am besten auch zwischendurch. Gute Durstlöscher sind Schorlen aus Mineralwasser und Fruchtsaft (z. B. Apfel- oder Traubensaft). Mischungsverhältnis: Drei Teile Wasser zu einem Teil Saft.

Mineralstoffverluste ausgleichen

Beim Schwitzen verliert der Körper nicht nur Wasser, sondern auch wichtige Mineralstoffe wie Natrium, Kalium, Magnesium und Calcium. Wer nicht gegensteuert, muss Versorgungslücken befürchten. So kann Magnesiummangel beispielsweise zu Wadenkrämpfen führen. Um dem Körper den optimalen Mineralstoff-Mix zu gönnen, gibt es in der Apotheke ausgesuchte Mineralstoff-Präparate speziell für sportlich Aktive.

Quelle: www.ratgebergesund.de

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