Fasten für Ihr Wohlbefinden - Vom: 18.07.2018

Fasten für Ihr Wohlbefinden

Eine Auszeit für Körper und Seele

Wer fastet, legt eine Pause ein. Der Verzicht auf Nahrung kann die Gesundheit ganzheitlich fördern – wenn man es richtig macht.

Eine Woche oder noch länger auf die geliebten Gaumenfreuden zu verzichten: Das klingt zunächst nicht verlockend, sondern nach knurrendem Magen, Askese und Entbehrungen. Doch der freiwillige Verzicht dient nicht als Radikalkur zum Abnehmen. Er ist vielmehr eine altbewährte Methode, Abstand zum Alltag zu gewinnen, unnötigen Ballast abzuwerfen und wieder einen freien Kopf zu bekommen. Fastende berichten schon nach wenigen Tagen von einem ganz neuen Wohlbefinden, von sprühender Energie, von Leichtigkeit und Vitalität.

Ganzheitlich regenerieren

Fasten gilt als eine der effektivsten und natürlichsten Methoden, um ganzheitlich zu regenerieren und die Gesundheit zu fördern — wenn man es richtig macht. Dabei kann und sollte jeder die für ihn geeignete Art der Wohlfühlkur wählen. Ob Fasten nach Buchinger mit Gemüsebrühe und Säften, F. X. Mayr-Kur, Suppenfasten, Molkefasten oder Basenfasten mit Gemüse und Obst — entscheidend ist, etwa eine Woche lang bewusst auf alles Belastende sowie auf Genussgifte (Alkohol, Zigaretten) zu verzichten und dabei ein paar wichtige Regeln zu beachten. Dazu zählt beispielsweise, viel zu trinken, alle Ausscheidungs- und Entgiftungsvorgänge zu unterstützen, sich zu entspannen und Stress zu vermeiden.

Gewinn durch Verzicht

Wer nicht komplett auf Nahrung verzichten möchte, für den sind Entlastungstage eine Alternative. Dabei werden dem Körper leicht verdauliche und gut verträgliche Nahrungsmittel angeboten. Obst, gedünstetes, nicht blähendes Gemüse, Reis oder Kartoffeln. Dass Gesundheit, Vitalität und Wohlbefinden vom Verzicht profitieren, hat vielfältige Ursachen. Zu viel, zu süß, zu salzig, zu fett, zu hektisch — mit diesen Ernährungsfehlern belasten wir unseren Körper täglich. Eine Unterbrechung eingefahrener Essgewohnheiten entlastet Stoffwechsel und Verdauungstrakt, Körper und Darm erhalten Gelegenheit, sich zu regenerieren. Dabei ist die Gewichtsabnahme nur ein angenehmer Nebeneffekt.

Den Darm sanieren

Durch den vorübergehenden Verzicht auf feste oder schwer verdauliche Nahrung kann auch eine gestörte Darmflora wieder ins Gleichgewicht kommen. Der Darm ist Hauptsitz unseres Immunsys-tems und gleichzeitig ein sensibles „Nervenbündel“, das von einem engen Netz aus Nervenzellen umgeben ist. Dadurch steht es eng mit der Psyche in Verbindung. Kein Wunder also, dass Verdauungsstörungen oder ein überforderter Darm das körperliche und seelische Befinden erheblich beeinträchtigen können. Studien zeigten, dass die Regeneration des Darms beim Fasten die Immunfunktion verbessert und das Wohlbefinden steigert. Um die Sanierung des Darms zu unterstützen, wird seine Entleerung zu Beginn und während der Kur in der Regel durch die Einnahme eines natürlichen Passagesalzes gefördert. Dabei handelt es sich um ein abführend wirkendes Magnesium-Salz (Bittersalz), das auf sanfte Weise die Ausscheidung anregt. Bittersalz ist mittlerweile auch als fruchtiges Sprudelsalz in der Apotheke erhältlich.

Chance zum Neuanfang

Nachhaltigen Erfolg hat eine Fasten- oder Wohlfühlkur, wenn sie zum Einstieg in ein gesünderes Leben wird. Dafür bietet sie beste Voraussetzungen, denn diese Zäsur im Alltag ist eine Selbsterfahrung, die das Bewusstsein für gesundes Essen schärft. Geschmack und Genuss werden intensiver wahrgenommen, und der Sättigungsreflex funktioniert wieder. Gleichzeitig steigt die Sensibilität für die Signale und Bedürfnisse des Körpers — so können die regenerierenden Kur-Tage der entscheidende Impuls sein, um mit neuem Elan in ein vitaleres Leben zu starten.

Wichtig

Chronisch kranke Menschen sollten über eine geplante Fastenkur immer zuerst mit ihrem Arzt sprechen!

Bewusster Verzicht kann sehr befreiend wirken.

Quelle: www.ratgebergesund.de

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