Trotz Rheuma beweglich bleiben - Vom: 09.11.2015

Trotz Rheuma beweglich bleiben

Millionen Bundesbürger leiden unter Gelenkbeschwerden – starke Schmerzen gehören zu ihrem Alltag. Ergänzend zu den klassischen Therapien können gesunde Ernährung und pflanzliche Heilmittel helfen.

Rheuma hat viele Gesichter: Unter dem Oberbegriff fassen Mediziner eine Vielzahl von Gelenkerkrankungen zusammen. Sie unterscheiden dabei grundsätzlich zwischen verschleißbedingtem Rheuma (Arthrose) und entzündlichen Formen (Arthritis). Bei beginnenden Gelenkbeschwerden lässt die Art der Schmerzen Rückschlüsse auf den Rheuma-Typ zu. Sind die Symptome morgens am stärksten, mit einer auffälligen Steifigkeit der betroffenen Gelenke verbunden, und klingt beides im Laufe des Tages ab, liegt wahrscheinlich eine Arthritis vor. Zeigt sich hingegen ein so genannter Einlaufschmerz, der bei Bewegung abnimmt und erst bei längerer Belastung wiederkehrt, steckt vermutlich eine beginnende Arthrose dahinter.

Auch Schwellungen sind ein typisches Symptom. Treten sie schon im Frühstadium auf, deutet das auf Arthritis hin. Die Gelenkschwellung ist eine direkte Folge der Entzündung: Die Abwehrreaktion des Immunsystems veranlasst bestimmte Zellen im Gelenk, mehr Flüssigkeit zu bilden. Zu einem solchen Erguss, der häufig mit einer Überwärmung des Gelenks verbunden ist, kann es aber auch im Verlauf der Arthrose während eines entzündlichen Schubes kommen.

Ernährung gegen Entzündung

Eine frühzeitige Diagnose ist bei Rheuma äußerst wichtig, um eine Schädigung der Gelenke so weit wie möglich zu vermeiden. Menschen mit Gelenkbeschwerden sollten deshalb zeitnah den Arzt aufsuchen. Bei der Rheuma-Behandlung geht es vor allem darum, Schmerzen und Entzündungen zu stoppen, um die Beweglichkeit zu erhalten und einen fortschreitenden Knorpelverschleiß zu verhindern. Neben synthetischen Medikamenten haben sich dabei physikalische Maßnahmen wie zum Beispiel Bewegungs- und Ergotherapie, Wärme oder Kälte, Massage sowie manuelle Therapie bewährt.

Zusätzlich gehen viele Experten heute davon aus, dass eine bewusste und gesunde Ernährung unterstützend dazu beitragen kann, Entzündungsprozesse in den Gelenken und die daraus resultierenden Schmerzen zu lindern.

Wenig Fleisch, viel Fisch

Wissenschaftliche Studien zeigten, dass in fettreichen tierischen Nahrungsmitteln Stoffe enthalten sind, die Gelenkentzündungen fördern. Dazu gehört in erster Linie die Arachidonsäure: Diese Omega-6-Fettsäure dient dem Körper als Ausgangssubstanz für entzündungsfördernde Botenstoffe. Eine verringerte Aufnahme arachidonsäurehaltiger Lebensmittel kann entzündliche Gelenkreaktionen abschwächen. Rheuma-Patienten sollten deshalb höchstens zwei Mal pro Woche Fleisch oder Wurst verzehren, Innereien möglichst ganz vom Speiseplan streichen sowie generell fettarme Milchprodukte wählen. Fisch hingegen darf reichlich gegessen werden – insbesondere Seefische wie Hering, Lachs und Makrele gelten als günstig.

Bei allen rheumatischen Erkrankungen nimmt heute auch die Naturmedizin einen hohen Stellenwert ein. Zu den bewährten Heilkräutern zählt unter anderem die ingwerartige Gelbwurz (Curcuma). Die Wurzel der Gewürzpflanze wird schon seit Jahrtausenden als Heilmittel verwendet. Mit inzwischen mehr als 4.000 wissenschaftlichen Untersuchungen zählt die Gelbwurz heute zu den bestuntersuchten Naturarzneien. Wie klinische Studien mit flüssigen Curcuma-Extrakten in Kapselform zeigten, können ihre Wirkstoffe rheumatische Beschwerden wie Morgensteifigkeit und Gelenkschmerzen lindern. Als entscheidender Inhaltsstoff der Pflanze gilt ihr intensiv orange-gelber Farbstoff, das Curcumin.

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