Jetzt das Immunsystem stärken! - Vom: 01.04.2018

Jetzt das Immunsystem stärken!

Der Winter hat das Immunsystem voll gefordert, und unsere Abwehrkräfte sind ziemlich erschöpft. Gerade zu Beginn des Frühjahrs treten deshalb vermehrt Infekte auf. Eine gezielte Unterstützung des Immunsystems beugt vor.

Grippe, Husten und Schnupfen schlagen nicht nur im Winter zu. Zwar ist in der kalten Jahreszeit das Risiko erhöht, weil wir uns dann seltener draußen, sondern hauptsächlich in geschlossenen Räumen aufhalten. Doch die Krankheitserreger –Viren und Bakterien – sind ganzjährig aktiv: Im Schnitt muss sich jeder Erwachsene deshalb meist nicht nur einmal, sondern zwei bis drei Mal im Jahr mit einer Erkältung herumplagen.

Ob die Viren und Bakterien sich in den Schleimhäuten der Atemwege einnisten können oder nicht, hängt keineswegs nur vom Zufall ab. Es gibt viele Faktoren, die einen Einfluss darauf haben, ob wir uns infizieren oder ob unser Immunsystem den Angriff der Erreger abwehren kann.

Freund oder Feind?

Ein starkes Immunsystem schützt uns Tag für Tag vor Viren, Bakterien, Pilzen und Parasiten. Aber nicht nur Krankheitserreger müssen früh erkannt und unschädlich gemacht werden, sondern auch Krebszellen. Bei all dem geht unsere Abwehr geradezu mit detektivischem Spürsinn und viel Feingefühl vor. Schon in jungen Jahren lernt ein gesundes Immunsystem, sehr präzise zwischen eigenen und fremden Zellen, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden.

Gelingt dies aber nicht perfekt, kann es zu Abwehrschwächen und Infektionskrankheiten oder auch Allergien kommen. In einem intakten Immunsystem arbeiten viele Bereiche des Organismus Hand in Hand. Besonders wichtige Aufgaben übernehmen dabei das Knochenmark, die Milz, die Lymphknoten, die weißen Blutkörperchen und – die Thymusdrüse.

Das Zentralorgan der Abwehr

Bei der Geburt ist die Thymusdrüse das wichtigste Immunorgan des Menschen. Parallel zum kontinuierlichen Aufbau des Immunsystems wächst sie weiter, bis sie in der Pubertät mit einem Gewicht von 35 bis 50 Gramm ihre maximale Größe und Leistungskraft erreicht. Ab der Geschlechtsreife beginnt die Thymusdrüse zu schrumpfen. Im Alter besteht das Organ dann überwiegend aus Bindegewebe und Fett, es wiegt gerade noch drei Gramm und hat seine Aktivität größtenteils eingestellt.

Mit der Rückbildung der Thymusdrüse sind verschiedene Alterungsprozesse und ein Nachlassen der immunologischen Leistungsfähigkeit verbunden. So stehen dem Körper einige Abwehrzellen nur noch in verringertem Umfang zur Verfügung, vor allem solche, aus denen spezifische Antikörper gegen Krankheitserreger gebildet werden.

Natürliche Unterstützung fürs Immunsystem

Typische Anzeichen für eine nachlassende immunologische Leistungsfähigkeit sind erhöhte Infektanfälligkeit, verlängerte Krankheitsdauer, chronische Entzündungen sowie eine verzögerte Wundheilung. Das Immunsystem lässt sich unter anderem mit speziellen Nahrungsergänzungsmitteln aus der Apotheke unterstützen, die zum Beispiel Thymusextrakte, Vitamin D und Selen enthalten. So bleibt ein stabiles Immunsystem widerstandsfähig und ein geschwächtes Immunsystem kann sich wieder erholen.

Neben einer gezielten Nahrungsergänzung gibt es weitere Möglichkeiten, das Immunsystem zu unterstützen. So bringt Bewegung die Abwehr auf Trab. Regelmäßiger Sport steigert unter anderem die Durchblutung der Schleimhäute von Nase und Rachen. Mehr Blut heißt mehr Immunzellen – die infektanfälligen Regionen können Krankheitserreger besser bekämpfen. Eine weitere bewährte Maßnahme ist die Abhärtung. Sie stärkt nicht nur Kreislauf und Gefäße. Wechselduschen und kalte Wadengüsse trainieren ebenfalls das Immunsystem. Außerdem gilt die Devise: Auch bei schlechtem Wetter möglichst jeden Tag nach draußen gehen. Darüber hinaus sollte man Stress so weit wie möglich vermeiden. Dabei hilft ein geregelter Tag- und Nachtrhythmus, der ausreichend Schlaf und regelmäßige Ruhepausen beinhaltet.

Quelle: www.ratgebergesund.de

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