Endlich Nichtraucher! - Vom: 09.08.2017

Sie wollen das Rauchen aufgeben? Eine sehr gute Entscheidung! Nikotinersatz-Präparate aus der Apotheke können das Durchhalten erleichtern.

Endlich Nichtraucher!

Von der Zigarette loskommen und das Leben qualmfrei genießen – das wünschen sich viele Raucher. Wie der Abschied vom Glimmstängel gelingt? Wir haben Informationen für zukünftige Nichtraucher.

Die meisten Raucher fassen irgendwann den Entschluss, das leidige Laster aufzugeben. Denn mittlerweile weiß wohl jeder, wie sehr er seine Gesundheit Zug um Zug aufs Spiel setzt. Dass die Qualmerei ins Geld geht, gesellschaftlich verpönt und in der Öffentlichkeit mittlerweile so gut wie überall verboten ist, spricht außerdem dafür, das Rauchen aufzugeben. Besser heute als morgen.

Endlich die Sucht besiegen

Doch trotz der vielen guten Argumente, die für einen Rauchstopp sprechen, fällt es vielen Menschen schwer, ihren Vorsatz in die Tat umzusetzen. Denn Nikotin hat nun einmal ein gewaltiges Suchtpotenzial. Deshalb brauchen Raucher einen starken Willen und viel Konsequenz, damit der Ausstieg dauerhaft gelingt. Zudem müssen sie unmittelbar nach dem Rauchstopp oft mit Entzugserscheinungen wie innerer Unruhe, Reizbarkeit und Schlafstörungen klarkommen.

Um Entzugssymptome und akutes Nikotinverlangen zu mindern, haben sich Nikotinersatz-Präparate bewährt, die rezeptfrei in Apotheken erhältlich sind. Das Prinzip: Die Kaugummis, Pflaster und Co. führen dem Körper das „fehlende“ Nikotin zu, allerdings geben sie den Stoff langsamer und geringer dosiert ab als Zigaretten. Weiterer Vorteil: Die vielen anderen Giftstoffe aus dem Tabakqualm, etwa Teer und Kohlenmonoxid, sind im Nikotinersatz nicht enthalten.

Welches Präparat für wen?

Einfach in der Anwendung sind Nikotinkaugummis und -lutschtabletten, die das Rauchverlangen rasch lindern. Sowohl Kaugummis als auch Tabletten gibt es in unterschiedlichen Wirkstärken. Welche die richtige ist, hängt maßgeblich vom bisherigen Rauchverhalten ab. Der Apotheker kann hier kompetent beraten.

Auch Inhaler, die aus einem Mundstück und auswechselbaren Nikotinpatronen bestehen, können das Entzugserscheinungen Paroli bieten. Hier wird das Nikotin über das Mundstück angesaugt. Inhaler sind gut geeignet für Menschen, die Hände und Mund – ähnlich wie beim Zigarettenrauchen – beschäftigen wollen.

Praktisch sind Nikotinpflaster, die einmal täglich auf die Haut geklebt werden und das Nikotin dann kontinuierlich in den Blutkreislauf abgeben. Starke Raucher können mit der höchsten Pflasterstärke beginnen, nach ein paar Wochen auf die mittlere und schließlich auf die geringste Wirkstärke umsteigen.

Motiviert in die Freiheit

Gut zu wissen:

Nikotinersatz-Präparate können die Entwöhnung nachweislich erleichtern – Wunder bewirken können sie nicht! Wer das Rauchen aufgeben möchte, braucht Motivation, Durchhaltevermögen und eine gute Strategie, um auch in harten Momenten und stressigen Zeiten nicht gleich wieder rückfällig zu werden. Tipps für den Rauchstopp bekommen Aufhörwillige auch bei Ärzten und Krankenkassen und im Internet unter www.rauchfrei-info.de, einer Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Quelle: https://www.ratgebergesund.de/

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