Wenn das Herz Hilfe braucht - Vom: 03.04.2017

Wenn das Herz Hilfe braucht

Mit dem Menschen altert auch das Herz – seine Pumpkraft lässt dann oft deutlich nach. Die gute Nachricht: Mit einfachen und natürlichen Maßnahmen können Sie das Risiko einer Herzschwäche senken.

Schützen Sie Ihr Herz – denn Sie haben nur dies eine! Das Herz ist unser wichtigstes Organ: Ist es erst einmal entscheidend geschwächt – etwa durch jahrelangen Bluthochdruck, einen Infarkt oder Herzrhythmusstörungen –, nimmt auch die körperliche Leistungsfähigkeit rapide ab. Dann fällt schon das Treppensteigen schwer, im fortgeschrittenen Stadium wird sogar jeder Schritt zu einer enormen Anstrengung. Es lohnt sich also immer, auf sein Herz zu achten – zumal wenige natürliche Maßnahmen viel bewirken können. Bereits wenn Sie an ein paar Stellschrauben im Lebensstil drehen, vor allem in puncto Ernährung und Bewegung, können Sie nachhaltige herzschützende und gesundheitsfördernde Effekte erzielen.

Die richtigen Fette essen

Empfehlungen zur gesunden Ernährung gibt es viele, doch sie sind immer auch kritisch zu hinterfragen. Wer zum Beispiel Lebensmittel, die viel Fett oder reichlich Kohlenhydrate enthalten, rigoros vom Speiseplan streicht, läuft Gefahr, mit wichtigen Nährstoffen nicht ausreichend versorgt zu sein – und dadurch seinem Herzen eher zu schaden als zu nutzen. So tun einige Fette, wie Sie etwa in Nüssen, Fisch oder pflanzlichen Ölen enthalten sind, dem Herzen richtig gut. Zu reduzieren sind hingegen tierische Fette, wie sie in Wurst, Käse oder Torten stecken. Ebenso gilt es, bei den Kohlenhydraten zu unterscheiden: Auf Zucker, helles Brot und Teigwaren mit Weißmehl zu verzichten, kommt der Gesundheit in der Tat zugute. Wer aber auch Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte vom Speiseplan streicht, riskiert unter anderem, nicht ausreichend mit Magnesium versorgt zu sein.

Jeden Tag spazieren gehen

Auch beim Thema Bewegung sollte man wissen, worauf es ankommt: nämlich nicht auf Höchstleistungen. Bereits ein täglicher Spaziergang von zwanzig bis dreißig Minuten verringert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Je länger die Spaziergänge pro Tag dauern, desto besser. Am besten geeignet sind gelenkfreundliche Ausdauersportarten wie Walking, Radfahren, Tanzen, Gymnastik und Schwimmen oder Aquajogging. Auch ein moderates Krafttraining gilt als sinnvoll. Wer längere Zeit nicht sportlich aktiv war oder bereits an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leidet, sollte vor Beginn des Trainings mit dem Arzt besprechen, welche Sportart in welcher Intensität zu empfehlen ist. Bewegung ist zudem das beste Mittel, um Sorgen und Ärger abzuschütteln oder sich bei Aufregung und Nervosität zu beruhigen. Dazu tragen außerdem Entspannungsübungen bei sowie die Pflege von Hobbys und Kontakten zu netten Mitmenschen.

Die Ernährung gezielt ergänzen

Gerade Menschen mit erhöhtem Herzrisiko – etwa aufgrund von Bluthochdruck, Diabetes oder seelischen Belastungen – sind häufig nicht ausreichend mit Magnesium versorgt. Denn chronische Erkrankungen, manche Medikamente und nervlicher Stress können teils erhebliche Magnesium-Verluste verursachen, die sich über die Ernährung allein kaum ausgleichen lassen. Der Mineralstoff ist aber für eine gesunde Herzfunktion unverzichtbar. Ein Mangel erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In diesen Fällen ist es sinnvoll, die Magnesium-Versorgung durch ein zuverlässiges Mittel sicherzustellen. Dazu eignen sich am besten Präparate aus der Apotheke, zum Beispiel mit Magnesiumorotat. Dabei handelt es sich um das Magnesiumsalz der Orotsäure, die von Natur aus im menschlichen Stoffwechsel gebildet wird und viele Funktionen im Organismus übernimmt. So sorgt Orotsäure zum Beispiel dafür, dass Magnesium gut in den Körperzellen gebunden wird.

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