Eine Hand pflegt die andere - Vom: 20.09.2018

Eine Hand pflegt die andere

Unsere Hände sind Schwerstarbeiter. Deshalb haben sie viel Pflege verdient!

Unsere Hände zählen zu den am meisten beanspruchten Körperteilen: Sie spülen und putzen, rackern im Garten, stecken mal in dicken Wollhandschuhen und sind dann wieder intensiver UV-Strahlung ausgesetzt. Umso erstaunlicher, dass viele Menschen gerade ihnen so wenig Aufmerksamkeit widmen. Zur Reinigung wird so manche zarte Hand unter heißem Wasser und mit scharfen Seifen malträtiert, das anschließende Eincremen fällt spärlich aus oder wird ganz vergessen.

Doch auf Dauer wehrt sich selbst die robusteste Haut gegen diese Pflegesünden: Die Hände werden trocken, rau, spröde, rissig oder reagieren mit vorzeitiger Hautalterung auf die lieblose Behandlung. Verständlich, wenn man bedenkt, dass die Haut des Handrückens von Natur aus schon besonders empfindlich ist. Sie besitzt nur wenige Schweiß- und Talgdrüsen, und ihr Schutzfilm ist sehr dünn.

Natürlich: In Watte packen können wir unsere Hände nicht, denn schließlich werden sie immer und überall gebraucht. Aber wir können sie weitgehend vor aggressiven Substanzen schützen und Tag für Tag ein bisschen verwöhnen.

Auch wenn es im ersten Moment lästig erscheint: Beim Putzen, Renovieren und bei der Gartenarbeit sollten Hausfrauen und -männer schützende Handschuhe tragen. Wenn Gummihandschuhe ein unangenehmes Gefühl auf der Haut hinterlassen, können dünne Baumwollhandschuhe darunter gezogen werden. Wer mit Farben und Lösungsmitteln arbeitet, sollte auf keinen Fall auf Arbeitshandschuhe verzichten.

Regelmäßiges Händewaschen ist unter hygienischen Gesichtspunkten wichtig. Doch Wasser entzieht der Haut Feuchtigkeit, lässt sie rau und trocken werden. Deshalb gilt es, die Wäsche möglichst schonend zu gestalten. Grundsätzlich sollten die Hände nur lauwarm, keinesfalls zu heiß, gewaschen werden. Sanfte Handwaschöle oder milde Waschlotionen enthalten rückfettende Substanzen, die die Haut vor dem Austrocknen bewahren.

Und nach jeder Wäsche heißt die Devise: Hände gründlich mit einer Handcreme pflegen. Hochwertige Spezialisten aus der Apotheke enthalten feuchtigkeitsspendende, regenerierende, zellschützende und hautberuhigende Wirkstoffe wie beispielsweise Dexpanthenol, Vitamin E, Harnstoff, Kamillen- oder Ringel-
blumenextrakt. Handpflege mit integriertem UV-Schutz bewahrt die Hände vor übermäßiger Sonnenbestrahlung und vorzeitiger Hautalterung.

Hin und wieder haben die Hände eine Extra-Portion Pflege verdient: Für glatte und geschmeidige Haut sorgt dann eine Packung. Dazu eine reichhaltige Handcreme dick auftragen, dünne Baumwollhandschuhe darüber ziehen und einige Zeit – oder sogar über Nacht – einwirken lassen.

Zu rundum gepflegten Händen gehören natürlich auch schöne Fingernägel. Sie sollten regelmäßig mit einer Sandpapier- oder Saphirfeile in Form gebracht werden. Die Nagelschere kommt zum Einsatz, wenn einmal stärker gekürzt werden muss. Lästige Nagelhaut wird übrigens nicht abgeschnitten, sondern lediglich mit einem Rosenholzstäbchen zurückgeschoben – am besten nach dem Baden oder Duschen. Praktisch ist es auch, die Nagelhaut vor dem Zurückschieben mit Nagelhaut-Entferner aufzuweichen. Spezielle Nagelcremes und Pflegeöle mit Feuchthaltefaktoren und Vitaminen halten selbst trockene, spröde Nägel und das Nagelbett geschmeidig.

Die Krönung für gepflegte Fingernägel ist Nagellack, je nach Geschmack in zarten oder dezenten Farbnuancen. Schaden tun die modernen Lacke den Nägeln nicht, lediglich der Nagellack-Entferner kann ihnen zusetzen. Um vorzubeugen, wählen Sie am besten acetonfreie, ölhaltige Produkte.

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