Sanfte Körperpflege - Duschen im Schonwaschgang - Vom: 24.02.2019

Sanfte Körperpflege - Duschen im Schonwaschgang

Der morgendliche Sprung unter die Dusche erfrischt und belebt. Wichtig nur, dabei auch an die Haut zu denken. Vor allem bei trockener Haut ist sanfte Pflege angesagt.

Fest steht: Übertriebene Hygiene und falsche Pflege schaden der Haut, vor allem trockener. Sie nimmt Pflegesünden wie ausgiebiges, heißes Duschen, häufige Körperpeelings und intensives Schrubben mit schäumenden Waschlotionen ziemlich krumm. Der Grund: Während gesunde Haut durch eine natürliche Barriere aus Hornzellen und Fetten recht gut vor Umwelteinflüssen geschützt ist, ist diese Barriere bei trockener Haut brüchig. Ihr fehlen Fette, die normalerweise dafür sorgen, dass ausreichend Feuchtigkeit gespeichert wird und die Haut geschmeidig bleibt.

Weniger ist oft mehr

Die Folge kennen Betroffene hinlänglich: Die Haut wird spröde, rissig und reagiert schon auf kleinste Reizungen mit Rötungen, Juckreiz und Entzündungen. Wird die ohnehin empfindliche Haut zu allem Überfluss auch noch durch allzu intensive Körperpflege oder ungeeignete Pflegeprodukte strapaziert, kann sie sich nicht regenerieren. Die Schutzfunktion der Hautbarriere lässt immer weiter nach. Um den Eigenschutz der trockenen Haut aufrechtzuerhalten, gilt für das tägliche Reinigungsritual deshalb der Grundsatz: Weniger ist oft mehr!

Doch keine Sorge: Auf das morgendliche Duschen müssen Menschen mit trockener Haut nicht verzichten. Voraussetzung: Der erfrischende Schauer dauert nur ein paar Minuten, das Wasser ist lediglich lauwarm und die Waschlotion auf die speziellen Bedürfnisse trockener Haut abgestimmt. Das heißt: Die Duschlotion der Wahl sollte sanft reinigen, möglichst wenig schäumen und rückfettende Pflegestoffe enthalten.

Sanfte Reinigung

Gut geeignet für trockene Haut sind hochwertige Duschcremes, die sich durch eine Extra-Portion an rückfettenden Substanzen auszeichnen. Ist die Körperhülle sehr trocken und gleichzeitig empfindlich, sind Duschöle eine gute Wahl. Sie schäumen kaum, besitzen dafür einen höheren Ölanteil und bewahren den hauteigenen Schutzfilm davor, zusammen mit Schmutz und Schweiß entfernt zu werden.

Auf keinen Fall sollte Haarshampoo zur Körperreinigung verwendet werden, auch wenn das praktisch erscheinen mag. Shampoos enthalten im Vergleich zu Duschlotionen nämlich mehr waschaktive Tenside, die den Wasser-Fett-Film der Haut angreifen und die Haut zusätzlich entfetten. Aus dem gleichen Grund ist es auch sinnvoll darauf zu achten, dass das Shampoo beim Haarewaschen möglichst nicht über den Körper läuft.

Außerdem gilt: Beim Einseifen das Wasser abstellen. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Haut. Denn wer sich unter dem laufenden Wasserstrahl wäscht, spült den gebildeten Schaum unmittelbar wieder ab und dosiert die Waschlotion dadurch höher als erforderlich. Normalerweise reicht es übrigens völlig aus, nur die „geruchsanfälligen“ Körperregionen wie Achselhöhlen, Genitalbereich und Füße täglich einzuseifen.

Quelle: www.ratgebergesund.de

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