So schützen Sie Ihr Tier vor Flöhen - Vom: 01.04.2016

Spot-on-Präparate und spezielle Halsbänder aus der Apotheke helfen, Parasitenbefall vorzubeugen.

So schützen Sie Ihr Tier vor Flöhen

Wenn sich die Katze unaufhörlich kratzt oder der Hund ständig an seinen Hinterbeinen nagt, kann das ein Hinweis auf Flohbefall sein. So werden Sie die Parasiten wieder los.

Dass Flohbefall ein hartnäckiges Übel ist, wissen viele Heimtierhalter aus leidvoller Erfahrung: Meist machen die Parasiten im Fell von Hund oder Katze durch heftigen Juckreiz auf sich aufmerksam. Herrchen und Frauchen bemerken zudem, dass ihr vierbeiniger Liebling unruhig ist, Hautrötungen, Fellschäden oder Verletzungen aufweist. Weitere Hinweise sind helle Krümel (Floheier) und dunkle Krümel (Flohkot) im Tierfell.

Leben auf Kosten anderer

Flöhe sind Ektoparasiten, also Lebewesen, die auf Kosten ihres Wirtes leben. Auch bei bester Pflege und Sauberkeit sind Katzen und Hunde nicht vor den Blutsaugern sicher. Die flinken Parasiten können nämlich im Nu von einem Tier zum nächsten gelangen, zum Beispiel beim Kontakt mit Artgenossen im Freien oder in der Tierpension. Für das Haustier ist Flohbefall immer eine Qual und manchmal sogar gesundheitsschädlich. Etwa dann, wenn der Vierbeiner überempfindlich auf Flohspeichel reagiert. Dann reicht ein einziger Flohstich, um heftige Hautreaktionen hervorzurufen. Noch problematischer ist, dass Flöhe Bandwürmer übertragen können.

Haben Heimtierbesitzer erst Flöhe im Fell von Hund oder Katze entdeckt, ist das meist nur die Spitze des Eisberges: Denn die Parasiten, die ihre Opfer nur zum Blutsaugen aufsuchen müssen, machen es sich zwischen den Mahlzeiten gerne in Ritzen, Fugen, Polstermöbeln und Teppichen bequem. So tummelt sich, für das menschliche Auge kaum sichtbar, mitunter eine beachtliche Flohpopulation in weiten Teilen des Hauses.

Mit Nachdruck vertreiben

Um Flöhe dauerhaft loszuwerden, ist es wichtig, taktisch und konsequent vorzugehen: Unerlässlich ist zum einen die Flohbekämpfung direkt am Tier, zum Beispiel mit wirkstoffhaltigen Spot-on-Präparaten, die auf Nacken-, Schulter und Schwanzwurzelbereich des Vierbeiners aufgetragen werden. Diese Mittel töten die Flöhe innerhalb kurzer Zeit ab. Wichtig ist es aber auch, die Umgebung zur „flohfreien Zone“ zu machen, etwa mit einem geeigneten Umgebungsspray, das Flöhen, Eiern und Larven den Garaus macht.

Zur Vorbeugung eines neuen Flohbefalls sollten Vierbeiner in regelmäßigen Abständen mit geeigneten Spot-on-Lösungen behandelt werden. Es gibt auch Halsbänder, Puder und Sprays, die vor Parasiten schützen. Der Tierarzt und der Apotheker kennen sich aus und können geeignete Mittel empfehlen.

Vorsicht, Zecken!

Mit dem Frühling beginnt wieder die Zeit der Zecken. Die winzigen Blutsauger übertragen Krankheiten, die beim Hund sogar lebensbedrohlich sein können. Schutz bieten Spot-on-Präparate und Zeckenschutzbänder. Hat sich der Vierbeiner trotzdem eine Zecke eingefangen, muss sie rasch mit einer Pinzette oder Zeckenzange (Apotheke) entfernt werden. Wichtig: Die Zecke möglichst weit vorne am Kopf packen und gerade nach oben herausziehen.

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