Sonnenklar! Kinderhaut braucht Extra-Schutz - Vom: 25.07.2018

Sonnenklar! Kinderhaut braucht Extra-Schutz

Kinder sind durch die UV-Strahlung der Sonne besonders gefährdet. Schutz muss ein!

Lesen Sie, worauf es dabei ankommt.

Mit 18 Jahren hat es die Haut geschafft: Dann hat sie laut Deutscher Krebshilfe 80 Prozent der gesamten UV-Strahlendosis ihres Lebens abbekommen. Gut für den, der bis dahin kaum Sonnenbrände hatte, denn die Haut vergisst nichts. Ganz im Gegenteil: Jeder in der Kindheit erlittene Sonnenbrand erhöht das Risiko, später an Hautkrebs zu erkranken. Das ist der Grund, warum Kinderhaut besonders gut vor den Strahlen der Sonne geschützt werden muss. Die Haut der Jüngsten ist um ein Vielfaches dünner und empfindlicher als die Haut Erwachsener. Sie kann anfangs zudem kaum Melanin bilden, den körpereigenen Farbstoff, der die Bräunung der Haut bewirkt und damit einen gewissen Schutz vor UV-Strahlen bietet. Deshalb ist Kinderhaut nur wenige Minuten in der Lage, sich aus eigener Kraft gegen die Sonnenstrahlen zu schützen.

11 Tipps für heile Haut

Zum Glück ist es für Eltern gar nicht so schwer, ihren Nachwuchs effektiv vor aggressiven UV-Strahlen und vor Sonnenbrand zu schützen. Unsere Tipps verraten, was dabei vor allem zu berücksichtigen ist.

1. Bis zum Ende des ersten Lebensjahres gehören Babys überhaupt nicht in die Sonne. Zwar benötigt der Körper UV-B-Strahlen, um Vitamin D herzustellen. Dafür reichen jedoch schon etwa 15 Minuten normales Tageslicht täglich.

2. Bei intensiver Sonne, beispielsweise am Meer, sollten Säuglinge auch im Schatten sonnendichte Kleidung tragen. Unbedeckte Stellen können zusätzlich mit Sonnencreme geschützt werden.

3. Auch Kleinkinder sollten bevorzugt im Schatten krabbeln und spielen sowie luftige, lichtdichte Kleidung tragen, die Arme und Beine bedeckt.

4. Ideale Kopfbedeckungen für Kinder sind Sonnenhüte mit breiter Krempe oder Kappen mit Nackenschutz.

5. Im und am Wasser sollten Kinder immer spezielle Sonnenschutzkleidung tragen. Denn die Wasseroberfläche reflektiert das UV-Licht und verstärkt seine Wirkung.

6. Kinder gleich nach dem Planschen oder Baden abtrocknen, da Wassertropfen auf der Haut wie ein Brennglas wirken.

7. Bei Sonnencreme heißt die Devise: Viel hilft tatsächlich viel! Eine halbe Stunde, ehe es zum Spielen nach draußen oder an den Strand geht, sollten die Kleinen mit reichlich Creme gründlich eingecremt werden. Creme gut einziehen lassen, Kinder erst dann ankleiden.

8. Spezielle Kinderpräparate mit hohen oder sehr hohen Lichtschutzfaktoren sind für den Nachwuchs gut geeignet. In der Apotheke gibt es wasserfeste Sonnenschutzmittel, die ohne Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe auskommen.

9. Lässt sich das Kind ungern eincremen, können Sonnenschutzsprays die Prozedur erleichtern und Tränen verhindern.

10. Auch bei bedecktem Himmel ist Eincremen notwendig, da trotz Wolken bis zu 80 Prozent der UV-Strahlen die Erde erreichen.

11. Eltern sollten dem Nachwuchs mit gutem Vorbild vorangehen und sich ebenfalls überwiegend im Schatten aufhalten. Vor allem im Hochsommer und in südlichen Gefilden gilt außerdem: In der Mittagszeit ist absolute Sonnenpause! Denn zwischen 11 und 16 Uhr fällt die meiste UV-Strahlung des Tages auf die Erde.

Kleinkinder schützt vor allem eine Kopfbedeckung und Sonnencreme.

Quelle: www.ratgebergesund.de

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