Auch unsere Haut ist durstig! - Vom: 12.08.2018

Auch unsere Haut ist durstig!

Mehr Feuchtigkeit für Ihren Teint

Versorgen Sie Ihre Haut optimal mit Feuchtigkeit – von innen und von außen.

Wasser ist Leben: Das nasse Element bedeckt die Erdoberfläche zu fast 75 Prozent und ist Teil eines unendlichen Kreislaufs: Von der Sonne erwärmt, steigt es aus feuchter Erde, Flüssen, Seen und Meeren als Dampf auf, kühlt sich wieder ab und verdichtet sich zu Wolken. Irgendwann fällt es als Regen zurück auf die Erde. Kein Tropfen geht jemals verloren: Die Wassermenge ist seit Anbeginn der Zeit konstant. Allein die Art und Weise, wie die wertvolle Flüssigkeit verteilt ist, verändert sich und verleiht dem Gesicht der Erde die entscheidende Prägung.

Feuchtigkeit spielt auch eine entscheidende Rolle für unsere Haut: Sie ist unser größtes Organ und speichert etwa ein Drittel der gesamten Wasservorräte unseres Körpers. Damit sie gesund und schön bleibt, muss die Wasserverteilung optimal geregelt sein.

Das Wasser festhalten

Bei junger Haut liegt der Wassergehalt der oberen Hornschicht zwischen zehn und 20 Prozent des Gesamtwassergehaltes des Organismus. Ihre Feuchtigkeit erhält die Haut durch Wasser aus tieferen Schichten und durch das ganz normale Schwitzen. Bestimmte kör-
pereigene Substanzen, sogenannte Natural Moisturizing Factors (NMF), sorgen dafür, dass das Wasser in der Hornhaut festgehalten wird. Ohne diese Feuchthaltefaktoren würde es blitzschnell verdunsten und die Haut würde regelrecht austrocknen.

Mangelt es der Haut an natürlichen Feuchthaltesubstanzen, verliert sie vermehrt Wasser. Sinkt der Feuchtigkeitsgehalt der Hornschicht auf unter zehn Prozent, können wir die Folgen sehen und spüren: Unsere äußere Hülle wird trocken, rau, rissig und kann ihre schützende Barrierefunktion nicht mehr optimal erfüllen. Deutliche Zeichen dafür, dass sie sich nach einer Extra-Portion Feuchtigkeit sehnt.

Hilfe zur Selbsthilfe

Wichtig ist es jetzt, der feuchtigkeitsarmen Haut das richtige Pflegeprogramm zu gönnen und sie mit hochwertigen, typgerechten Cremes zu verwöhnen. Bei Feuchtigkeitscremes handelt es sich sehr häufig um leichte Formulierungen mit hohem Wasseranteil (Öl-in-Wasser-Emulsionen), die schnell einziehen und keinen Fettfilm auf der Haut hinterlassen.

Doch nicht nur reichlich Wasser, sondern auch spezielle Feuchthaltefaktoren stecken in hochwertigen Pflegecremes aus der Apotheke. Der Grund: Feuchthaltefaktoren wie Harnstoff, Milchsäure, Glycerin und bestimmte Aminosäuren binden das Wasser und verhindern so seine allzu rasche Verdunstung. Über gute feuchtigkeitsbindende Eigenschaften verfügen auch Vitamin E, Dexpanthenol sowie Hyaluronsäure, die wichtiger Bestandteil unseres Bindegewebes ist. Auch in einigen Pflanzen, beispielsweise in Aloe vera, stecken bestimmte Substanzen, die Wasser binden und die schützende Hautbarriere stärken können. Deshalb sind auch pflanzliche Extrakte oft Bestandteil feuchtigkeitsspendender Kosmetika.

Schönheit von innen

Als Schönheitselixier spielt natürlich auch die innerliche Anwendung von Wasser eine wichtige Rolle. Fest steht: Wer viel trinkt, hat schon einen ganz wichtigen Teil der täglichen Hautpflege erledigt. Schließlich wird die Haut überwiegend von innen, sprich durch den Stoffwechsel, mit Feuchtigkeit versorgt. Vor allem jetzt in der warmen Jahreszeit sollten wir regelmäßig zur Wasserflasche greifen, denn durchs Schwitzen verliert der Körper mehr Flüssigkeit. Neben Wasser sind auch Fruchtsaftschorlen sowie ungesüßte Früchte- und Kräutertees aus der Apotheke gute Durstlöscher.

Wasser ist ein Lebenselixier, auf das auch unsere Haut dringend angewiesen ist.

Quelle: www.ratgebergesund.de

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