Sagen Sie Herzfeinden den Kampf an! - Vom: 13.06.2016

Nicht nur der Lunge, auch dem Herzen zuliebe lohnt es sich, mit dem Rauchen aufzuhören. Nikotinersatzpräparate erleichtern den Einstieg in ein rauchfreies Leben.

Sagen Sie Herzfeinden den Kampf an!

Unser Herz muss lebenslang Höchstleistungen bringen. Seine Gesundheit hängt maßgeblich von unseren Lebensgewohnheiten ab. Grund genug, den vier ärgsten Herzfeinden die Rote Karte zu zeigen!

Keine Chance für den Stress

Untersuchungen haben gezeigt: Menschen, deren Arbeit psychisch belastend ist, haben ein deutlich erhöhtes Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Anhaltender Stress ist also erwiesenermaßen ungesund. Natürlich kann keiner seine belastenden Umstände von heute auf morgen einfach abstellen. Aber jeder kann lernen, alles etwas entspannter und gelassener zu sehen. Wem das gelingt, der merkt schnell, dass sich viele Dinge leichter bewältigen lassen – im Job und im Privatleben.

Die letzte Zigarette ausdrücken

Alarmierend: In Deutschland raucht etwa jeder dritte Erwachsene. Giftstoffe im Tabakrauch reizen die Blutgefäßwände, der Körper reagiert mit Entzündungsreaktionen. Dadurch entstehen Ablagerungen, die die Blutgefäße zunehmend verengen. Die Durchblutung von Herz, Gehirn und Beinen wird beeinträchtigt. Gleichzeitig erhöht sich der Blutdruck. Experten schätzen, dass etwa jeder dritte Herzinfarkt auf das Rauchen zurückzuführen ist. Fakten, die Raucher zum Aufhören motivieren sollten. Wer dem blauen Dunst konsequent abschwört, wird schnell belohnt: Bereits 24 Stunden nach der letzten Zigarette verringert sich das Herzinfarktrisiko.

Endlich in Bewegung kommen

In jedem Alter gilt:Sport trägt entscheidend zu Wohlbefinden und Gesundheit bei. Schon mäßige und moderate Bewegung, zum Beispiel 30 Minuten spazieren gehen oder Rad fahren am Tag, reduziert das Herzinfarktrisiko. Der Effekt eines regelmäßigen Sportprogramms ist nicht nur sichtbar, sondern auch messbar und erhöht sich, wenn man das Training intensiviert. Das Herz profitiert von zunehmender Aktivität: das Schlagvolumen erhöht sich, der Muskel wird leistungsfähiger. Studien bestätigen, dass aktive Menschen seltener an Herz-Kreislauf-Krankheiten sterben als Bewegungsmuffel. Unvorhergesehen anstrengende Situationen haben auch im höheren Alter nicht zwangsläufig eine Herzattacke zur Folge – wenn eine gewisse körperliche Fitness vorhanden ist.

Essen wie am Mittelmeer

Die richtige Ernährung hilft Risikopatienten dabei, Übergewicht, erhöhte Blutfettwerte und Bluthochdruck in den Griff zu bekommen, und beugt Arterienverkalkung vor. Sich gesund zu ernähren heißt nicht, dass man einzelne Lieblingsspeisen komplett vom Speiseplan verbannen muss. Vielmehr geht es um einen vollwertigen, ausgewogenen und abwechslungsreichen Nahrungsmittelmix. Experten stufen die mediterrane Kost als besonders herzgesund ein. Studien zufolge kann sie das Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Krankheiten senken, weil sie wertvolle pflanzliche Fette und überhaupt reichlich pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Getreidevollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse auf den Tisch bringt. Außerdem steht im Mittelmeerraum häufig wertvoller Fisch und seltener Fleisch auf dem Tisch. Mediterrane Kost versorgt uns mit reichlich herzgesunden Omega-3-Fettsäuren.

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