Husten, Schnupfen, Heiserkeit - Vom: 06.03.2019

Husten, Schnupfen, Heiserkeit - So werden Sie schneller gesund

Erkältungen sind meist harmlos, aber sehr unangenehm. Damit wir uns schnell wieder besser fühlen, kommt es auf die richtige Behandlungsstrategie an: am besten mit wirksamer Medizin aus der Apotheke.

Jetzt im Winter bleibt kaum jemand von grippalen Infekten verschont. Im Durchschnitt werden Erwachsene zwei- bis dreimal im Jahr von Schnupfen, Husten und Heiserkeit geplagt. Die meisten Ansteckungen erfolgen über Schmierinfektionen: Die Erkältungserreger lauern dabei vor allem auf Gegenständen, die mit vielen Händen in Berührung kommen, etwa auf Haltegriffen in öffentlichen Verkehrsmitteln, Einkaufswagen oder Fahrstuhlknöpfen. Dazu kommt das Risiko einer Tröpfcheninfektion, wenn beim Niesen oder Husten die Viren direkt übertragen werden.

Die gute Nachricht: Erkältungen sind für ansonsten gesunde Menschen zwar lästig, aber in aller Regel nicht gefährlich. Nach einer guten Woche ist die Infektion meist überstanden – lediglich trockener Reizhusten hält sich häufig noch etwas länger.

Gesund schlafen

Die typischen Erkältungssymptome wie Halsschmerzen, verstopfte Nase, Kopf- und Gliederschmerzen können belastend sein, Kraft rauben und im Alltag erheblich einschränken. Am besten helfen dagegen Ruhe, ausreichend Schlaf, viel Flüssigkeit, zum Beispiel in Form von Erkältungstees, und ausgesuchte Arzneimittel aus der Apotheke.

Erkältungsmedizin kann akute Beschwerden lindern und die Dauer der Infektion mitunter sogar verkürzen. Bei der Vielzahl an Präparaten ist es allerdings gar nicht so einfach, die richtigen zu finden – passgenaue Medikamente, die einerseits schnell für Linderung der Beschwerden sorgen und andererseits gut verträglich sind. Sinnvoll ist es deshalb, sich beim Kauf in der Apotheke beraten zu lassen.

Die Nase befreien

Mit Kribbeln in der Nase kündigen sich Erkältungen häufig an. Bestimmte Nasensprays, deren Wirkstoffe sich wie ein schützender Film auf die Schleimhäute legen, können den Angriff der Erkältungsviren mitunter noch abwehren. Lassen Sie sich bitte in der Apotheke beraten.

Ist der Schnupfen schon da, sind Nasenduschen mit spezieller Salzlösung und Nasensprays mit Meersalz eine Wohltat. Sie können die angegriffenen Schleimhäute effektiv befeuchten. Bei verstopfter Nase leisten Nasentropfen oder -sprays mit abschwellenden Wirkstoffen gute Dienste. Sie sollten allerdings maximal sieben Tage lang benutzt werden.

Wer nicht nur mit Schnupfen und verstopfter Nase, sondern gleichzeitig mit Hals-, Kopf-, Gliederschmerzen oder Fieber zu kämpfen hat, kann von Kombinationspräparaten profitieren. Diese Arzneimittel enthalten häufig zwei Wirkstoffe: einen, der abschwellend auf die Nasenschleimhäute wirkt, und einen zweiten, der bei Fieber und Schmerzen hilft. Solche Kombi-Mittel gibt es als Tabletten und Pulver.

Leichter abhusten

Besonders quälend ist Erkältungshusten, der oft als trockener Reizhusten anfängt und nach einigen Tagen in einen produktiven Husten mit Schleimbildung und Auswurf übergeht. Hustentees mit Heilkräutern wie Spitzwegerich, Thymian und Eibisch sind sinnvolle Helfer. Sie können Hustenreiz lindern und den Schleim lösen. Um trockenen Husten zu unterdrücken und nachts besser schlafen zu können, gibt es in der Apotheke rezeptfreie Hustenstiller – auf pflanzlicher Basis oder mit chemisch-synthetischen Wirkstoffen.

Im Gegensatz zu Reizhusten darf Husten mit Schleimbildung nicht unterdrückt werden. Hier zielt die Behandlung darauf ab, das oft zähe Sekret zu lösen und so das Abhusten zu fördern. Hustenlösende Medizin mit Wirkstoffen wie Acetylcystein, Ambroxol oder Extrakt aus Efeublättern gibt es ebenfalls in der Apotheke.

Natürliche Schleimlöser

Viele Erkältungsgeplagte schwören auf pflanzliche Schleimlöser. Gegen die Erkältungserreger mobil machen Präparate mit Extrakten aus der Kapland-Pelargonie, die die Dauer einer akuten Bronchitis verkürzen können.

Hausmittel können die Genesung ebenfalls fördern. Bewährt haben sich zum Beispiel Dampfinhalationen mit Kamille. Viele Erkältungsgeplagte schwören auch auf Omas Rezepte wie Kartoffel- und Quarkwickel, heiße Hühnersuppe und Milch mit Honig. Wer mag, kann die medikamentöse Therapie durch bewährte Hausmittel ergänzen – und seinem Körper so ganzheitlich Gutes tun.

Was NICHT schneller gesund macht

Viele Menschen glauben, dass ein Antibiotikum die Erkältungsdauer verkürzen kann. Ein Irrtum! Antibiotika machen zwar mit bakteriellen Krankheitserregern kurzen Prozess, sind aber gegen Erkältungserreger machtlos. Denn grippale Infekte werden von Viren ausgelöst, nicht von Bakterien.

Quelle: www.ratgebergesund.de

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