Pilzvergiftungen nehmen zu - Vom: 04.10.2017

Pilzvergiftungen nehmen zu

Herbstzeit ist Pilzzeit. Aber immer wieder landen statt schmackhafter Leckereien deren zum Verwechseln ähnlich sehende, aber giftige Gewächse auf dem Teller.

von Karsten Kulms

Da sehr viele Pilze giftige Doppelgänger haben, reicht angelesenes Wissen aus Bestimmungsbüchern oder Internetforen nicht aus, seinen Pilzfund sicher bestimmen zu können. Der traurige Beweis sind die bundesweit steigenden Zahlen der Pilzvergiftungen, die jedes Jahr in der Pilzsaison in den Krankenhäusern behandelt werden müssen.

Schnell handeln

Die Wirkung von giftigen Pilzen tritt meist schon sehr schnell nach dessen Verzehr ein. Wer nach einer Pilzmahlzeit unter Durchfall, Erbrechen oder Übelkeit leidet, sollte nicht zögern, sofort den Notarzt (112) zu rufen. Bis zu dessen Eintreffen kann es helfen, reichlich Wasser zu trinken, um dadurch zu versuchen, die Giftwirkung etwas abzuschwächen. Sehr empfehlenswert ist es auch, Reste der verzehrten Pilze zur Behandlung mitzunehmen, damit der Arzt schnell das richtige Gegenmittel geben kann.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern

Uhrheberrechtliche Hinweise und Impressum
Diesen Artikel: per E-Mail mailen | Ausdrucken drucken | Ausdrucken vorlesen