So bekommen Insekten keinen Stich - Vom: 06.07.2017

Ein kühlendes, juckreizlinderndes Gel gegen Insektenstiche gehört in jede Hausapotheke und sollte auch mit in den Urlaub reisen.

So bekommen Insekten keinen Stich

Sie belagern die Kaffeetafel, nerven im Freibad, stören die abendliche Idylle auf der Terrasse: Stechende Insekten, allen voran Mücken und Wespen, sind echte Plagegeister. Doch so mancher Stich lässt sich vermeiden!

Kaum steht der saftige Obstkuchen auf dem Gartentisch, geht die Plage auch schon los: Angriffslustige Wespen stören beim gemütlichen Kaffeeklatsch. Ein genervter Gast schlägt wild um sich und wird prompt gestochen. Die Einstichstelle rötet sich, schwillt an und schmerzt, was die gute Sommerstimmung merklich trübt. Richtig gefährlich können Wespen-, aber insbesondere auch Bienenstiche werden, wenn der Betroffene unter einer Insektengiftallergie leidet. Dann können Rötungen und Juckreiz überall auf der Haut auftreten. Kommen Schwellungen im Gesicht, am Hals, Übelkeit, Erbrechen, Atemnot und Kreislaufprobleme hinzu, spricht man von einer Anaphylaxie. Dies ist eine lebensgefährliche Situation, die sofort den Notarzt erfordert.

Zum Glück haben die meisten Insektenstiche nicht ganz so dramatische Folgen. Meist eher harmloser Natur sind in unseren Gefilden Mückenstiche, die allerdings heftigen Juckreiz auslösen können. Sehr schmerzhaft sind Bremsenstiche.

Plagegeister auf Abstand halten

Wohl jeder Mensch ist jetzt im Sommer darauf erpicht, stechende Insekten auf Distanz zu halten. Folgende Tipps verraten, wie Wespen, Bienen, Mücken und Co. keinen Stich bekommen:

  • Wespen sind aggressiver als Bienen, die ihren Stachel nur ausfahren, wenn sie sich bedroht fühlen. Wenn sich die Tierchen nähern, gilt: Schlagen Sie auf keinen Fall hastig nach den Insekten und vermeiden Sie heftige Bewegungen. Auch das Wegpusten der Insekten ist nicht ratsam: Das im Atem enthaltene Kohlendioxid gilt im Wespennest als Alarmsignal.
  • Beim Essen im Freien sollten weder Süßigkeiten noch Fleisch offen herumliegen. Gut ist es, wenn Sie beim Picknick oder Grillen verschließbare Behälter für Speisen und Getränke nutzen.
  • Trinken Sie draußen nie aus offenen Flaschen oder Getränkedosen, und decken Sie Trinkgläser immer ab. Ein Stich in den Mund oder Rachen ist auch für Nicht-Allergiker sehr gefährlich.
  • Verzichten Sie in der Natur z. B. auf weite, fliegende Kleider und auf farbige Blumenmuster. Auch Parfums und stärker parfümierte Kosmetika sollten Sie meiden.
  • Egal ob im Freibad oder im eigenen Garten: Laufen Sie nicht barfuß! Bienen lieben Klee, und viele Wespen leben im Boden.
  • Meiden Sie draußen die Nähe von Mülltonnen und Abfallkörben.
  • Bringen Sie Insektengitter an Fenstern an.
Vor Mücken-, aber auch vor Zeckenstichen schützen insektenabweisende Mittel, sogenannte Repellents, aus der Apotheke. Diese Lotionen oder Sprays stören den Orientierungssinn der Blutsauger und verhindern, dass sie sich auf der Haut niederlassen.

Quelle: www.ratgebergesund.de

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