Mundgeruch? Nein danke! - Vom: 10.04.2016

Mundgeruch? Nein danke!

Wohl jeder von uns leidet zumindest hin und wieder unter Mundgeruch. Was sind die Ursachen und wie lässt sich das unangenehme Problem lösen? Wirksame Hilfe bieten der Zahnarzt und die Apotheke.

Schlechter Atem ist keine Seltenheit: Schätzungen besagen, dass jeder vierte Erwachsene in Deutschland betroffen ist. Obwohl Ernährung und Lebensweise eine wichtige Rolle für die individuelle Duftnote spielen, tritt das Problem in allen Ländern und Kulturen etwa gleich häufig auf. Allerdings sind Männer offenbar öfter von Mundgeruch betroffen als Frauen und ältere Menschen eher als junge.

In neun von zehn Fällen liegt die Ursache für schlechten Atem in der Mundhöhle selbst. Nur bei fünf bis acht Prozent der Betroffenen sind Erkrankungen wie Nebenhöhlen-, Mandel- oder Lungenentzündung schuld an den störenden Gerüchen. Wichtigster Ansprechpartner bei Mundgeruch ist daher der Zahnarzt.

Meist sind Bakterien die Übeltäter

Bei unzureichender Mundhygiene können sich Speisereste und Bakterien in den Zahnzwischenräumen, unter dem Zahnfleischrand sowie auf der Prothese ansammeln. Dies kann nicht nur zu Karies und Parodontitis führen, sondern auch zu Mundgeruch. Darüber hinaus bietet die Zunge unerwünschten Mikroorganismen ideale Lebensbedingungen: 60 bis 80 Prozent der in der Mundhöhle beheimateten Bakterien siedeln auf ihrer rauen Oberfläche. Dort bilden sie nicht selten sichtbare Beläge, die als eine der Hauptursachen für schlechten Atem gelten.

Die Zusammensetzung der Atemluft – und damit ihr Geruch – unterliegt Schwankungen, die unter anderem von der Ernährung abhängen. So werden beispielsweise noch Stunden oder sogar Tage nach dem Genuss von Knoblauch bestimmte Stoffe aus der würzigen Knolle über die Atemluft abgegeben. Auch Zwiebeln und Genussmittel wie Kaffee sind bekannt für ihr hohes Geruchspotenzial. Ein weiterer Faktor für Mundgeruch kann eine eiweißreiche Kost sein. Bei Mundgeruch haben sich vor allem solche Bakterien im Rachen- und Mundraum eingenistet, die Eiweißstoffe lieben – etwa aus Milchprodukten, Fleisch oder Hülsenfrüchten.

Manchmal fehlt einfach Speichel

Der natürliche Speichelfluss schützt vor Mundgeruch. Nachts drosselt der Körper die Speichelproduktion, weshalb viele Menschen morgens mit einem unangenehmen Geschmack aufwachen. Oft ist der Mundraum jedoch dauerhaft zu trocken – hier spielen zum Beispiel zunehmendes Alter oder Stress eine Rolle. Aber auch bestimmte Medikamente können dazu beitragen, dass die Speichelproduktion nachlässt und der Geruch der Atemluft sich verändert. Sorgfältige Zahnpflege und Chlorophyll helfen bei Mundgeruch.

Mit frischem Atem haben Sie gut lachen

Unverzichtbar für einen frischen Atem sind gepflegte Zähne und eine gesunde Mundflora. An regelmäßigen Zahnarztbesuchen sowie einer sorgfältigen Mundhygiene führt daher kein Weg vorbei. Um Mundtrockenheit vorzubeugen, ist es außerdem sinnvoll, ausreichend Wasser zu trinken und zwischendurch zuckerfreies Kaugummi zu kauen. Auch die Natur bietet einen Wirkstoff gegen Mundgeruch: Chlorophyll. Er hemmt die Aktivität eiweißspaltender Enzyme sowie die Vermehrung von Bakterien, die geruchsintensive Schwefelverbindungen produzieren. Auf diese Weise beugt Chlorophyll schlechten Atem vor – unabhängig davon, ob bakterielle Beläge auf Zähnen, Zahnfleisch und Zunge oder der Genuss bestimmter Nahrungsmittel wie Knoblauch oder Zwiebeln die Ursache sind. Diese Wirkung entfaltet das sogenannte Blattgrün aber erst in konzentrierter Form, wie es zum Beispiel in Chlorophyll Tabletten aus der Apotheke verfügbar ist. Dank seiner sehr guten Verträglichkeit eignet sich das pflanzliche Arzneimittel sowohl für die dauerhafte Anwendung als auch für Menschen, die bereits andere Medikamente einnehmen.

(BU)

Peinlich: Mundgeruch kommt bei den Mitmenschen nicht gut an.

Foto: UPR

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Was hilft gegen Mundgeruch?

Wenn Sie zum Beispiel wissen wollen,

- ob es möglich ist, Mundgeruch vorzubeugen,

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dann fragen Sie unsere Experten!

Am Dienstag, 12. Arpil 2016,

zwischen 16 und 18 Uhr

erreichen Sie die Zahnärztin Dr. Claudia Christan unter

Telefon 0800 / 845 44 77

und Zahnarzt Reinhard Jantzen unter

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