Schluss mit dem „Erkältungs-Ping-Pong“! - Vom: 16.01.2018

Schluss mit dem „Erkältungs-Ping-Pong“!

An hochfrequentierten Orten wie Großraumbüros, Schulen, oder in öffentlichen Verkehrsmitteln lauern besonders viele Erkältungsviren. Ein grippaler Infekt ist oft die Folge, die Ansteckungsgefahr groß. Doch dieses „Erkältungs-Ping-Pong“ lässt sich stoppen.

Beim Sprechen, Niesen und Husten gelangen Erkältungsviren als feine Tröpfchen in die Atemluft und so von einer Person zur nächsten. Diese Art, sich anzustecken, wird daher als Tröpfcheninfektion bezeichnet. Den zweiten Übertragungsmodus bezeichnen Mediziner als Schmier- oder Kontaktinfektion: Hierbei werden die Viren entweder direkt von Hand zu Hand oder indirekt über Gegenstände wie Computertastaturen, Telefonhörer, Türklinken oder Haltegriffe übertragen.

Von der Hand in die Nase

Das passiert leichter, als man ahnt: Niest ein erkälteter Mensch mit vorgehaltener Hand und fasst danach zum Beispiel eine Türklinke an, können die recht zähen Viren dort viele Stunden überleben. Greift in dieser Zeit jemand anderes an die Klinke, gelangen die Viren auf dessen Hände. Jetzt reicht es aus, sich einmal ins Gesicht zu fassen, etwa weil die Nase juckt – schon können die Viren über die Schleimhäute von Augen, Nase oder Mund in den Körper gelangen.

Wirksamer Schutz gegen Erkältung

Erstes Symptom der Erkältung ist oft ein Kratzen im Hals. Später gesellen sich dann Schnupfen oder Husten dazu, häufig begleitet von Kopf- oder Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit und Krankheitsgefühl. Manchmal entwickelt sich auch leichtes Fieber. Dennoch kann man etwas tun, um das persönliche Schnupfenrisiko zu senken: Ein starkes Immunsystem hält die Erreger in Schach. So lässt sich die körpereigene Abwehr zum Beispiel durch Bewegung unterstützen. Flotte Spaziergänge, Wanderungen und sportliche Aktivitäten steigern die Durchblutung in den Schleimhäuten, und mehr Blut bedeutet auch mehr Abwehrzellen. Bewährt hat sich auch Abhärtung. Sie stärkt nicht nur Kreislauf und Gefäße – Wechselduschen und kalte Wadengüsse trainieren auch das Immunsystem. Es empfiehlt sich, selbst bei schlechtem Wetter möglichst jeden Tag nach draußen zu gehen. Dabei muss natürlich die Kleidung stimmen, sie sollte vor Kälte und Nässe schützen. Außerdem müssen Kopf und Füße warm bleiben.

Naturkraft für die Abwehr

Auch die Natur hält wirksame Unterstützung für das Immunsystem bereit. So können ausgewählte Pflanzenstoffe und immunrelevante Mikronährstoffe, wie zum Beispiel Extrakte aus der Spirulina-Alge, Beta-Glucane aus Pilzen, die Vitamine C und D sowie die Spurenelemente Selen und Zink, die Aktivität des Immunsystems über einen längeren Zeitraum steigern und so für ein Abwehrsystem sorgen, das bereit ist, wenn es gebraucht wird.

Quelle: https://www.ratgebergesund.de/

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