Festlich schlemmen, klug genießen - Vom: 16.12.2016

Die Weihnachtszeit verlangt unserer Verdauung nicht selten Höchstleistungen ab. Pflanzliche Medikamente können auf sanfte Weise helfen.

Festlich schlemmen, klug genießen

Knusprige Plätzchen, köstliche Braten, und immer dieser verführerische Duft... Zum Jahresende wird die Selbstdisziplin auf eine harte Probe gestellt. Doch Selbstkasteiung muss nicht sein: Klug genießen heißt das Motto!

Am süßen Adventsteller mit Marzipankartöffelchen und selbstgebackenen Plätzchen kommen viele jetzt einfach nicht vorbei. Und wem es doch gelungen ist, der wird spätestens auf dem Weihnachtsmarkt schwach. Wenn einem der Duft von Bratwurst, gebrannten Mandeln und Glühwein in die Nase steigt, gibt es oft kein Halten mehr. Dann wird geschlemmt, bis der Magen SOS funkt.

Bei der Vielzahl der kulinarischen Verlockungen ist es kaum verwunderlich, dass zahlreiche Menschen im Dezember deutlich an Gewicht zulegen. Das ist für sich genommen schon unerfreulich – aber für alle, die ohnehin mit gesundheitlichen Problemen wie Übergewicht oder Diabetes zu kämpfen haben, doppelt ärgerlich. Schließlich belastet jedes Extra-Kilo Herz, Kreislauf und Gelenke zusätzlich. Und bei Diabetes-Patienten können sich außerdem noch die Blutzuckerwerte verschlechtern.

Die gute Nachricht: Auch Menschen, die besonders auf ihre Ernährung achten sollten oder möchten, müssen nicht komplett auf weihnachtliche Genüsse verzichten. Sie sollten jedoch in Muße und mit Bedacht genießen – am besten mit unseren figurfreundlichen Tipps.

Die Menge macht’s

Bei süßen Advents- und Weihnachtstellern verliert man schnell den Überblick, was da an Kalorien aus Fett und Zucker zusammenkommt. Deshalb ist es besser, wenn Sie die ständige Verführung aus dem Blickfeld verbannen und sich dann ganz bewusst, beispielsweise zum Nachmittagskaffee oder Tee, ein wenig Gebäck gönnen – mit reinem Gewissen!

Hilfreich ist es, nie hungrig auf den Weihnachtsmarkt zu gehen. Wenn Sie vorher etwas essen, werden Sie nicht so leicht zum Opfer spontaner Gelüste. Sie können an einem bestimmten Stand einfach nicht vorbei gehen? Dann planen Sie diese Mahlzeit vorher bewusst ein. Um weitere verführerische Angebote sollten Sie dann aber einen Bogen schlagen.

Clever kombiniert

Auch an den Festtagen heißt die Devise: Gut, aber klug schlemmen. Muss es immer eine Gans sein? Andere Vögel haben weniger Fett auf den Rippen. Wie wäre es mit einer knusprigen Pute oder gegrillter Putenbrust? Auch mageres Rinderfilet mit viel Gemüse, ein leckerer Kaninchenbraten oder Wild, zum Beispiel Rehrücken, sind nicht zu verachten. Eine gute Alternative für die Weihnachtstage sind auch Fischgerichte.

Und noch ein Tipp: Je üppiger das Menü, desto leichter der Nachtisch, heißt die kulinarische Grundregel. Nach einer Gans macht sich eine leichte Götterspeise mit einem Klacks Schlagsahne besser als eine schwere Creme wie Mousse au Chocolat. Auch ein Genuss: frischer Obstsalat mit etwas Zitronensaft, gehackten Nüssen und Zimt. Gut durchgezogen schmeckt er auch ganz ohne Zucker, Sahne oder Eis köstlich.

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