Schmerz lass nach! - Vom: 07.01.2017

Sanfter Ausdauersport beugt Bewegungsschmerzen vor.

Schmerz lass nach!

Muskelverspannungen, Gelenkbeschwerden, Rückenschmerzen: Wenn jede Bewegung wehtut, hört der Spaß auf. Wer mobil bleiben will, muss die Schmerzen lindern – am besten mit verträglichen Mitteln.

Bewegungswunder Mensch: Die Evolution hat uns den flexibelsten Körper aller Lebewesen beschert. Mit Beinen, die perfekt sind für das aufrechte Gehen und Laufen; mit extrem vielseitigen Händen; mit Muskeln und Gelenken, die so angelegt sind, dass wir sowohl schwimmen als auch Treppen steigen, Rad fahren, Tennis spielen oder Gymnastik treiben können.

Mit den Jahren stößt der bewegte Mensch jedoch immer öfter an seine (Schmerz-)Grenze: Übergewicht, Verspannungen, Fehlhaltungen, Überlastung bei körperlicher Arbeit oder sportlichem Training sowie rheumatische Erkrankungen lösen Beschwerden aus, die Mobilität und Lebensqualität mehr oder weniger stark einschränken.

Massagen und Wärme für die Muskeln

Schmerzen im Bewegungsapparat haben sich zur Volkskrankheit entwickelt. Dabei beruhen die Beschwerden oftmals gar nicht auf Gelenkverschleiß, sondern auf Muskelverspannungen. Abhilfe bringen zum Beispiel Massagen, Krankengymnastik und Entspannungsübungen. Sinnvoll ist außerdem ein gezieltes Kraft- und Ausdauertraining: Es stärkt die Muskeln und beugt Verspannungen vor. Außerdem können spezielle Wärmeauflagen aus der Apotheke die Muskulatur entkrampfen und so die Schmerzen lindern.

Wenn die Knie knacken, die Finger morgens steif sind oder schon die ersten Schritte nach dem Aufstehen schmerzen, sollte kein Mensch diese Beschwerden auf die leichte Schulter nehmen. Denn solche Symptome deuten darauf hin, dass der Gelenkknorpel geschädigt ist. Häufigste Ursache ist Arthrose: Diese Verschleißerkrankung entwickelt sich schleichend über viele Jahre. Im weiteren Verlauf verursacht Arthrose immer wieder schmerzhafte Entzündungen im Gelenk. Sie treten typischerweise in Schüben auf: Nach Phasen mit starken Symptomen folgen Zeiten mit weniger Beschwerden. Um das Fortschreiten der Erkrankung und Einschränkungen der Mobilität zu verhindern, kommt es darauf an, Gelenkbeschwerden möglichst frühzeitig zu behandeln.

Schmieren gegen Schmerzen

Wer Schmerzen hat, möchte am liebsten die Beine hochlegen, das ist nur zu verständlich. Doch auf lange Sicht tun Ruhe und Schonung dem Knorpel gar nicht gut – denn er braucht die Gelenkschmiere. Diese Flüssigkeit entsteht aber nur dann in ausreichender Menge, wenn das Gelenk regelmäßig bewegt wird.

In Bewegung bleiben: Das geht natürlich nur, wenn zunächst einmal die Schmerzen nachlassen. Für Menschen mit Bewegungsschmerzen empfiehlt es sich, vorsorglich den Arzt zu konsultieren. Eine wirksame Linderung ist bei Muskel- und Gelenkbeschwerden aber auch mit rezeptfreien Schmerzmitteln möglich. Ohne ärztliche Verordnung sollten Schmerztabletten allerdings nicht länger als drei Tage hintereinander eingenommen werden, um das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren. Als verträgliche Alternative bieten sich Schmerzsalben oder Schmerzgele an, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Ibuprofen. An Ort und Stelle aufgetragen und eingeschmiert, wirken Salben und Gele gezielt nur dort, wo es wehtut – und nicht im ganzen Körper wie eine Tablette. Studien zeigen: Äußerlich anzuwendende Mittel können bei Bewegungsschmerzen genauso effektiv helfen wie Pillen oder Kapseln.

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Was tun bei Muskelverspannungen und Gelenkschmerzen?

Wenn Sie zum Beispiel wissen möchten,

- was bei akuten Bewegungsschmerzen hilft,

- welche Maßnahmen sinnvoll sind, falls Muskel- oder Gelenkbeschwerden länger anhalten,

- wann die verträgliche Behandlung mit einem Schmerzgel möglich ist oder

- wie Sie die Muskulatur stärken und damit schmerzhaften Verspannungen vorbeugen,

dann fragen Sie unseren Experten.

Mittwoch, 11. Januar 2017 oder Donnerstag, 12. Januar

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