Auf zum Augen-Check! - Vom: 04.09.2018

Über 50?

Auf zum Augen-Check!

Eine jährliche Augenuntersuchung kann Warnzeichen erkennen und Sehbehinderungen aufhalten.

von Saskia Fechte

Die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) ist in Deutschland Hauptursache dafür, dass ältere Menschen ihr Augenlicht verlieren. Jede zweite Erblindung basiert auf diesem Zellsterben in der Netzhaut. In der Folge treten Sehstörungen im zentralen Gesichtsfeld bis hin zur Sehbehinderung ein. Scharfes Sehen sowie das Wahrnehmen von Farben und Kontrasten funktionieren nicht mehr. Die meisten Betroffenen bemerken die Schädigung erst, wenn die Netzhaut stark geschädigt ist und in der Mitte des Sehfeldes nur noch ein schwarzer Fleck erscheint.

Im Frühstadium behandelbar

Ab 50 Jahren sollte eine jährliche Augenuntersuchung für jeden selbstverständlich sein. Der Augenarzt kann AMD-Frühstadien anhand von Ablagerungen unter der Netzhaut, sogenannten Drusen, erkennen und die Behandlung einleiten. Medikamente und die gezielte Einnahme hochdosierter Nährstoffe, die der Arzt verordnet, können das Fortschreiten der Erkrankung stoppen oder deutlich verlangsamen.

Apothekentipp

Rauchen erhöht das AMD-Risiko. Präparate zur Entwöhnung finden Sie in Ihrer Apotheke.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern
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